Intel kündigt Xeon D in 14 nm für Microserver an

IntelUnter dem Codenamen Broadwell-DE hat Intel einen System-on-Chip (SoC) für den Server-Markt entwickelt, der nächstes Jahr als Xeon D in den Handel kommen soll. Intel adressiert mit dem Xeon D primär Microserver. Kleinere Varianten könnten auch lediglich als Storage-System und zur Kommunikation dienen.

Wie der Codename bereits verrät, basiert der Xeon D auf Broadwell, ist dementsprechend in 14 Nanometer gefertigt und verfügt über das volle Featureset der neuesten Core-Mikroarchitektur-Auflage.

Die Anzahl der Kerne variiert zwischen zwei, vier, sechs und acht. Zusammen mit Hyperthreading lassen die Xeon D-CPUs eine sehr hohe Multi-Threaded-Performance erwarten.
Taktfrequenzen sind bislang noch nicht nach außen gedrungen, dafür aber TDP-Angaben. Hier soll das Spektrum (wie auch die Anzahl der Kerne) relativ groß sein und bei weniger als 15 Watt anfangen und bei 45 Watt enden.

Dadurch, dass es sich beim Xeon D um einen SoC handelt, ist auf dem Chip nicht nur die CPU untergebracht, sondern alle weiteren Funktionen wie der Chipsatz, Anschlüsse etc. Der ebenfalls integrierte Speichercontroller wird sowohl mit DDR3L- als auch DDR4L-ECC-Speicher umgehen können. Die gesamte, neu entstandene Plattform bezeichnet Intel als Grangeville und plant sie, bis Mitte 2015 in den Handel zu bringen. Zuvor wird noch das Mobil- und Desktopsegment auf 14 Nanometer umgestellt.


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