Dieser Monitor passt zu mir

MonitoreUnscharfes Bild, blasse Farben und ständig ein Flimmern auf dem Bildschirm? Dann wird es höchste Zeit für einen neuen Monitor. Für den Laien allerdings gleicht die Suche nach dem richtigen Bildschirm dem Weg durch ein Labyrinth: Begriffe wie 4K-Modell, Vesa-Standard und VGA-Buchse lassen allenfalls ein großes Fragezeichen im Kopf zurück. Wir sagen Ihnen, wonach Sie Ausschau halten müssen und worauf echte „Techies“ wert legen.

Zahlen, Abkürzungen und Fremdwörter – darauf kann man die Beschreibungen von Bildschirm-Monitoren reduzieren. Für die Arbeit und das Vergnügen ist ihre gute Leistung dennoch unerlässlich, schließlich fährt selbst der leistungsstärkste Computer nur mit angezogener Anbremse, wenn der Monitor keine gute Arbeit leistet. Worauf Sie beim Bildschirm-Kauf achten müssen, erfahren Sie in unserer Übersicht.


Monitor kaufen


Ein solides Einstiegsmodell


Kurze Schreibarbeiten am PC, E-Mails lesen und verschicken und die Urlaubsbilder sortieren? Auch dafür braucht es ein vernünftiges Modell, sonst verschwimmen selbst die schönsten Bilder schnell in einem Pixelmeer. Die Bildschirmgröße ist dabei Geschmackssache. Aktuell liegen die kleinsten Monitore bei 21,5 Zoll. Nach oben gibt es keine Grenzen: Für den Hausgebrauch ist das derzeit größte erhältliche Modell mit seinen 56 Zoll aber wohl kaum geeignet. Für den normalen Bedarf reichen 22 oder 24 Zoll locker, viele setzen aber inzwischen sogar auf Monitore mit Diagonalen von 68 Zentimetern oder mehr. Übrigens: Wie beim Fernseher gilt – je größer die Anzeige, desto mehr Abstand sollten Sie zum Gerät einnehmen, um die gesamte Bildfläche zu erfassen. Einen wahren Allround-Monitor gibt es bereits für unter 100 Euro mit Full-HD-Auflösung. Dabei setzt sich das Bild aus jeweils 1.920 Bildpunkten in der Breite und 1.080 Pixeln in der Höhe zusammen. Bei Euronics garantiert beispielsweise der Philips LCD-Monitor 223V5LHSB bestmögliche Bildqualität.


Ein Monitor für echte Zocker


Klar, für Gamer ist ein Monitor mit schneller Reaktionszeit unablässig. Unter anderem BENQ setzt mit dem Modell GL2450 auf ein sogenanntes TN-Panel. Das Panel ist das eigentliche Herzstück eines jeden Monitors. Die Art der verbauten Anzeigetechnik verrät, welches technische Verfahren für die Ansteuerung der Flüssigkeitskristalle zum Einsatz kommt. Die sogenannte Twisted-Nematic-Technik lässt sich vergleichsweise günstig produzieren und bietet die für Spieler so wichtigen schnellen Schaltzeiten. Für 129 Euro verfügt der Bildschirm über ein außergewöhnlich hohes dynamisches Kontrastverhältnis von 12 Millionen : 1 für mehr Farbtiefe in dunkleren Szenen oder komplexen Bewegungsabläufen. Damit werden selbst helles Weiß und dunkelstes Schwarz so perfekt ausbalanciert, dass bei Filmen und Videospielen eine flimmerfreie Bildqualität garantiert ist. Während früher die meisten Monitore übrigens im quadratischen 4:3-Format waren, hat sich inzwischen ein Seitenverhältnis von 16:9 durchgesetzt.


Für Bildschirm-Profis


Für Grafiker ist neben einer guten Grafikkarte beim Monitor die Bildfläche, eine hohe Auflösung und farbechte Bildwiedergabe ebenso wie ein gutes Kontrastverhältnis von großer Bedeutung. So genannte MVa-Panels kommen im professionellen Bereich zum Einsatz, hier lässt sich zum Beispiel der Samsung T 28 D 310 EW für 199 Euro nennen.


Bevor Sie sich für den Kauf eines neuen Bildschirms entscheiden, sollten Sie überlegen, wie viel Zeit Sie tatsächlich vorm Monitor verbringen. Schließlich sollte eine Kaufentscheidung stets bewusst getätigt werden. Denn: Ein einmal gekaufter Monitor überlebt schnell mehrere PC-Generationen.


Bild: © istock.com/vm


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