Verschiebt sich Intels Broadwell-E auf 2016?

IntelWie die Kollegen von VR-Zone berichten, wird die High-End-Desktop-Plattform von Broadwell, Broadwell-E, erst im Jahr 2016 Marktreife gelangen. Bisweilen spekulierte die Gerüchteküche noch auf einen Launch im kommenden Jahr.

VR-Zone gibt einen relativ detaillierten Überblick über den angeblich anvisierten Fahrplan für Broadwell-E. Demnach sollen im zweiten Quartal 2015 die ersten Vorserienmuster ausgeliefert werden, allerdings noch ohne Engineering Sample-Status (ES). Dieser soll erst im darauffolgenden Quartal erreicht werden, ehe ein weiteres Quartal darauf der so genannte Qualification Sample-Status (QS) erlangt werden soll, der dann auch eine Serienfertigung ab dem ersten Quartal 2016 möglich erscheinen lässt. Dies würde bedeuten, dass im besten Fall im zweiten Quartal 2016 erste Broadwell-E-CPUs in den Handel kämen.

Broadwell-E wird der Nachfolger der aktuellen High-End-Desktop-Plattform Haswell-E. Es ist weiter mit Sechs- und Acht-Kern-CPUs zu rechnen, die auf den aktuellen Sockel LGA2011-v3 in Kombination mit DDR4-fähigem X99-Chipsatz setzen werden. Somit scheint Abwärtskompatiblität gesichert zu sein.

Neu wird neben der marginal höheren Performance/Takt in erster Linie das veränderte Fertigungsverfahren sein (14 statt 22 Nanometer). Dieses wird vermutlich bei selber Leistungsaufnahme höhere Taktraten ermöglichen beziehungsweise bei selber Performance eine geringere Leistungsaufnahme. Weitere Neuerungen sind zum derzeitigen Stand nicht bekannt.


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