Terabyte-Festplatten noch in diesem Jahr

FestplatteWährend die Entwicklung bei Grafikkarten und Prozessoren stetig voranschreitet, stagniert die "Erforschung" von Festplatten schon seit geraumer Zeit. Zwar gab es mit S-ATA und der NCQ-Technologie kleine Evolutionchen, aber der große Wurf blieb aus, was auch für die Größe der Speichermedien gilt. Damit soll nun aber Schluss sein, denn gegen Ende des Jahres will Hitachi die magische Grenze von einem Terabyte durchbrechen und somit eine neue Zeitrechnung einläuten.

Natürlich sollte man diesen Schritt nicht überbewerten, da Seagate mit der Barracuda 7200.10 und Barracuda ES bereits Platten mit einer Kapazität von 750 GByte anbietet, dennoch handelt es sich um eine "psychologische" Barriere, die endlich überwunden wurde. Zum Einsatz sollen entsprechende HDDs zunächst in Server-Systemen kommen, die von Natur aus große Datenmenge verwalten müssen und somit froh über jeden zusätzlichen Gigabyte sind. Erst später erwartet man bei Hitachi, dass entsprechende Laufwerke von Heimanwender adaptiert werden, was anfangs vor allem am hohen Preis der ersten 1 TByte HDDs liegen dürfte; wohl auch ein Grund, weshalb der IBM-Nachfolger sich noch nicht zu diesem Thema äußerte.


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