Tipps für den Kauf eines neuen Druckers

WissenschaftWer einen PC besitzt, besitzt zu in den meisten Fällen auch einen Drucker. Der Gang zum Copyshop wird an sich nur aufgenommen, um etwas binden zu lassen oder um auf hochwertigeres Papier zu drucken. Das Gerät hat zudem eine recht lange Haltbarkeit. Geht es aber doch kaputt, sehen sich die Nutzer dem Problem gegenüber gestellt, auf dem mittlerweile großen und unübersichtlichen Markt der Drucker den passenden für ihren Heimgebrauch zu finden. Hier stellen sich viele Fragen; unter anderem gehören dazu: Ist ein Farbdrucker nötig und nehme ich eine Tintenstrahl- oder eine Lasertechnik? Eine Checkliste mit den persönlichen Ansprüchen hilft, das richtige Gerät zu finden. Um einen ersten Anhaltspunkt zu haben, sollte geklärt sein, für welche Drucksachen das Gerät gebraucht wird - einfache Schriftstücke wie Rechnungen benötigen eine niedrigere Qualität des Drucks als aufwendigere Aufträge wie Einladungskarten. Für diese wird oftmals ein schwereres Papier genutzt, dass nicht von allen Druckern eingezogen werden kann, wie dieser Ratgeber zu bedenken gibt. Die Funktionen des Druckers sollten daher auf die Verwendungsweisen abgestimmt sein.

Abbildung 1: Ein Drucker ist in jedem Haushalt zu finden - Ist er defekt, stehen die Nutzer dem unübersichtlichen Markt gegenübe



1. Die Auflösung festlegen


Jeder Drucker hat eine bestimmte Auflösung, angegeben in dpi (Dots per Inch). Es ist wichtig, dass die Punkte möglichst genau auf das Papier gesetzt werden, damit scharfe Ränder entstehen. Bei Fotos eignen sich außerdem unterschiedlich große Tröpfchen, um Farbverläufe fließender darzustellen. Wenn der Drucker zudem einen Scanner mit einer hohen Auflösung besitzen soll, ist es wichtig, auf die optische Auflösung zu achten. Weitere Informationen zur Auflösung bietet druckerchannel.de - auf dieser Seite wird ebenso dargestellt, warum die hohen dpi-Zahlen, mit denen Hersteller werben, oft nicht auf dem Papier landen.

Abbildung 2: Ein Foto in 25 Sekunden - Dies kann ein Drucker nur dann gewährleisten, wenn er auf niedrigster Qualität druckt mit



2. Das Tempo


Das Drucktempo ist oft entscheidend. Es gibt Drucker, die brauchen bis zu einer Minute für eine Seite und Drucker, die zehn Seiten in der gleichen Zeit schaffen. Teilweise sind die Angaben der Hersteller nicht wörtlich zu nehmen: Ein Drucker, der ein Foto in 25 Sekunden druckt, schafft dies meist nur bei sehr geringer Auflösung, berichtet pcwelt.de Bei hoher Auflösung benötigt auch dieser eine ganz Weile länger. Ob dieses Kriterium eine hohe Priorität besitzt, hängt aber vom Nutzer selbst ab. Es gibt einige, denen es nichts ausmacht, wenn der Drucker etwas länger braucht, andere wiederum wollen am liebsten sofort mit dem Klick auf „Drucken“ das fertige Ergebnis sehen; hier entscheidet die Ungeduld des Einzelnen über die Priorität dieses Punkts.

Abbildung 3: Scannen, Faxen und der Duplex-Druck gehört zu den Standard-Eigenschaften eines Druckers für viele - um sie zu erhal



3. Die Zusatzfunktionen


Ein Drucker kann verschiedene Zusatzfunktionen haben, die sich von Modell zu Modell unterscheiden. Je nachdem, welche gebraucht werden, ist ein bestimmtes auszuwählen.

 Scan-Vorrichtung: Es ist möglich, Dokumente einzuscannen und auf dem PC zu bearbeiten

 Fax-Gerät: Bei einem Multifunktionsdrucker ist in den meisten Fällen ein Faxgerät inbegriffen, sodass auch diese Zusatzfunktion möglich ist.

 Duplex-Druck: Einige Drucker drucken automatisch beidseitig, sodass das Dokument nicht manuell herausgenommen, umgedreht und wieder eingelegt werden muss.

 Sortieren der Ausdrucke: Nutzer haben bei einigen Modellen die Möglichkeit, die Sortierung des Drucks anzugeben. Wenn sie beispielsweise ein Dokument mit mehreren Seiten doppelt drucken, können sie angeben, ob sie die Dokumente hintereinander gedruckt haben wollen, oder erst zweimal die Seite 1, dann zweimal die Seite 2 und so weiter.

 Netzwerkdruck: Vor allem im Heimnetzwerk bietet es sich an, wenn der Drucker W-Lan unterstützt und so drahtlos mit den PCs verbunden werden kann. Meist ist dadurch auch ein Drucken über das Tablet möglich, was für viele heutzutage den Laptop ersetzt.

Weitere Informationen zu den Zusatzfunktionen gibt es auf papier-und-mehr.de.


4. Ein Einsatz auch ohne PC?


Wenn der Drucker auch Fotos ausdrucken soll, ist es meist praktisch, wenn dieser ohne den PC funktioniert. Am besten ist dies mittels eines Kartenslots zu realisieren. Wenn der Nutzer schnell direkt von der Kamera ein paar Fotos drucken möchte, schiebt er die Speicherkarte in den Slot, wählt am Display des Druckers die gewünschten Fotos aus und erteilt die Freigabe. Ein USB-Anschluss sowie die Möglichkeit, per Bluetooth auf das Gerät zuzugreifen, sind ebenfalls gute Möglichkeiten, um ihn ohne den PC zu nutzen. Beim Kauf ist daher zu beachten, ob alle Kartenformate unterstützt werden; teilweise fehlt außerdem der Slot für Compact-Flash-Karten. Diese sind bei den Spiegelreflex-Kameras aber weit verbreitet.

Abbildung 4: Ein USB-Anschluss und ein Kartenslot sind bei den meisten Modellen Standard, um auch unabhängig vom PC Druckaufträg



5. Mobil oder fest installiert


Abbildung 5: Kompakt sind die meisten Modellen für den Heimgebrauch und können daher auch schnell ihren Platz wechseln


Je nachdem, ob der Drucker fest steht oder mobil sein soll, ist eine kompakte und möglichst leichte oder eine schwerere und größere Variante zu empfehlen. Es gibt allerdings keine Drucker, die direkt als „tragbar“ ausgeschrieben sind. Für den Heimgebrauch finden sich meist kleine Kombilösungen, die gut in einen PC-Tisch integriert werden können. Diese Modelle sind einfach umzustellen und wirken an keinem Ort sperrig. Wer allerdings ein Gerät mit mehreren Papierfächern haben möchte, kommt um die großen Varianten, wie sie beispielsweise auch in Büroräumen stehen, meist nicht herum. Im Normalfall werden diese Privat aber nicht gebraucht, hier reicht in der Regel ein Papiereinzugsfach.

6. Druckkosten


Wer direkt bei einem guten Druckerangebot zuschlagen möchte, sollte vorher noch kurz bedenken, dass dieses Gerät Folgekosten bedeutet: Wie teuer sind die jeweiligen Patronen und vor allem: Wie lange halten sie? Die Druckkosten berechnen sich daher nicht allein aus dem Kaufpreis, sondern aus den Kosten für das Zubehör. Um dies zu überschlagen, ist zu überlegen, wie viele Seiten in etwa im Monat oder, bei hohem Druckaufkommen, in der Woche gedruckt werden. Bei Druckerpatronen ist oft angegeben, wie viele Seiten damit zu drucken sind, sodass der Folgepreis errechnet werden kann. Bei Farbdruckern lohnt es sich außerdem oft, separate Farbpatronen zu kaufen, sodass auch nur das Schwarz ausgewechselt werden kann. Je nach Hersteller ist es außerdem möglich, die Patronen wieder auffüllen zu lassen und dadurch noch ein wenig mehr Geld zu sparen - die Qualität wird aber nach ein paar Auffüllzyklen deutlich nachlassen, sodass wieder Original-Patronen zu kaufen sind.

Abbildung 6: Um die Druckkosten niedrig zu halten, lohnt es sich meist, einzelne Farbpatronen zu kaufen



Bilder:
Abbildung 1: pixabay.com © OpenClips CC0 1.0
Abbildung 2: © luchschen_shutter - Fotolia.com
Abbildung 3: © Smileus - Fotolia.com
Abbildung 4: © B. Wylezich - Fotolia.com
Abbildung 5: pixabay.com © OpenClips CC0 1.0
Abbildung 6: © luchschen_shutter - Fotolia.com


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