Von wegen Männerdomäne: Frauen spielen häufiger

InternetVorbei sind die Zeiten, als Computerspiele zu 99 Prozent Männern vorbehalten waren. Seit Jahren machen Frauen einen immer größeren Teil der Zielgruppe aus, und das wirkt sich auch auf das Angebot aus.

Immer mehr Frauen spielen



Eine Frage des Genres


Welche Art von Games mögen Frauen überhaupt? Ganz klar: Sport- und Strategiespiele sind immer noch sehr männerlastig, Shooter ebenfalls. Doch bei Open-World-Spielen wie GTA 5 verschwimmen die Grenzen. Auch Online-Rollenspiele kommen sehr gut an. Passend dazu hat sich das Sortiment im Online Gaming weiterentwickelt. Dabei werden auch einige Klischees bestätigt: Mädchen-Spiele kommen mit bunterer Optik daher und drehen sich um Themen wie Haustiere, Haar-Styles, Kindergarten und Schmuck. Kostenlose Spiele für Mädchen gibt es hier bei fettspielen.de, Interessentinnen können dort gratis antesten, welche Titel ihnen gefallen. Die wahre Bedeutung des kostenlosen Hineinschnupperns wird erst später im Text deutlich.



Wie reagieren Männer auf die neue Konkurrenz?


Wie wichtig das Thema Frauen und Gaming heute ist, zeigt sich auch in der Netzkultur. So schreibt eine Gamerin ihre Erlebnisse in einem Blog nieder, unter anderem wird dort der Kampf der Geschlechter in der Online-Welt beschrieben. Dabei werden vor allem zwei Dinge deutlich:


  1. Frauen werden am Anfang besonders kritisch beäugt, da Mann ihnen nicht zutraut, auf demselben Niveau zu spielen wie sie selbst.

  2. Überzeugt die Gaming-Frau mit Skill, fühlen sich viele Männer auf den Schlips getreten. Es gefällt ihnen nicht, in ihrer Domäne von einer Frau übertroffen zu werden.

Alte Rollenbilder lassen sich eben nicht so schnell verdrängen. Doch die Online-Szene ist auf einem guten Weg. In Online-Rollenspielen sind Frauen seit Jahren fester Bestandteil erfolgreicher Raid-Gruppen, mitunter kann die Anwesenheit einer Frau auch für Motivation sorgen – das ist anscheinend ebenfalls evolutionär begründet.



Wie groß ist der Anteil wirklich?


Kostenlose Online Games haben den größten Beitrag zur Entwicklung des Frauen-Gamings geleistet. Schon 2011 wurde grob geschätzt, dass beinahe die Hälfte aller deutschen Computerspieler Frauen sind – eine Quote, die noch fünf Jahre zuvor völlig undenkbar war. Das liegt auch am Konsumverhalten, das im Gaming genau umgekehrt zu den Klischees zu sein scheint. Denn während Frauen nicht nur in der Mode, sondern auch in anderen Alltagsbereichen viel kauffreudiger sind als Männer, ist ihre Bereitschaft, viel Geld für Hardware wie GeForce GTX Titan Z auszugeben, deutlich geringer. Dank kostenloser Browsergames ist das gar nicht mehr nötig, das größte Hindernis gehört damit der Vergangenheit an.



Bild: © Thomas Northcut/Photodisc/Thinkstock


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