Daten von defekten Festplatten retten

FestplatteEs ist noch gar nicht so lange her, da waren die externe Festplatten noch hypersensibel und liefen bei jeder mittelschweren Erschütterung Gefahr, kaputt zu gehen. Und auch heute können die externen Speicher oder die Festplatten unserer Notebooks irreparabel beschädigt werden. Gibt es dann noch eine Chance, die darauf gespeicherten Daten zu retten?

Daten wiederherstellen


Wenn die Daten plötzlich weg sind


Es ist ja nicht allein der Datenverlust, der im Falle einer Festplattenbeschädigung droht. Auf Festplattendefekte spricht das Windows-Betriebssystem in den meisten Fällen nämlich gar nicht gut an. Sogar wenn nur einzelne Blöcke einen Defekt erleiden, blockieren die ständigen Leseversuche das System häufig ganz und gar. In so einem Fall kann man auch nicht mehr die wichtigsten Daten vom laufenden System sichern. Dann ist guter Rat meist teuer. Professionelle Hilfe findet man im Internet auf Seiten wie handyreparaturfabrik.de. Einiges kann man jedoch auch selbst versuchen. Wenn der Verdacht besteht, dass beim Notebook die Festplatte beschädigt ist (weil beispielsweise die Daten futsch sind), sollte man zunächst überprüfen, ob es für das jeweilige Phänomen nicht eine andere Erklärung gibt. Hat man alle anderen Fehlerquellen ausgeschlossen, kann man die Datenrettung via Recovery-Anwendung versuchen (dafür ist ein Medium nötig, auf das die wiederhergestellten Dateien sicher abgelegt werden können). Verlorene Daten lassen sich in den meisten Fällen wieder herstellen. Es sei denn, es liegt eine schwerwiegende physische Beschädigung der Platte vor.

Das mechanische Problem


Bei einem Mechanischen Problem müssen immer die professionellen Datenretter ran. Öffnet man die Festplatte, sollte das in jedem Fall in einem staubfreien stattfinden. Schickt man die Platte bei einem seriösen Profi ein, ist die Wahrscheinlichkeit der Datenrettung recht hoch. Übrigens: Der alte Trick mit der Lagerung defekter Teile im Kühlschrank funktioniert nicht.
Bild: © Creatas Images/Thinkstock


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2 Kommentare

2.) rizawi 27.04.2014 - 14:52 Uhr
Ich les da gar nix ausser schwammiges Halbwissen, wenn das OS nicht mehr bootet oder ne HDD nicht mehr anspringt haut man gparted rein und guckt was Sache ist, fertig. Wenn dabei was raus kommt, kann man mit jedem beliebigen Recoverytool was machen, aber die meisten die halbwegs was bringen kosten halt auch Geld. Springt die HDD nicht mehr an oder macht seltsame Geräusche hat man je nach Sensibilität der Daten die Option es trotzdem noch zu versuchen mit basteln oder halt zum Reparatur-/Recoverydienst zu gehen aber das kann teuer werden.

Alles in allem ist der bessere Rat sensible Daten redundant zu haben, wer ernsthaft alles wichtige auf einer Externen hat ist selber Schuld. Was etwas gegen Ausfälle hilft, ist einfach mal keinen Scheiss zu kaufen bei Externen z.b.. Ich hab mir meine Externe selber zusammengebaut und da ist ne 12.5mm 1TB HDD mit ner Schockresistenz von 800G drin, 600G im Betrieb. Die hat zwar mit Gehäuse damals bisschen mehr gekostet als der 50€ Platikbomber von Aldi aber Resterampe is halt auch billig. Gegen mechanische Ausfälle kann man kaum was machen, im Schnitt ist man bei einer von 10 Platten nach 3 Jahren dran.

Besser ist man rechnet damit das jede Platte morgen ausfällt und überlegt sich was dann los wäre. Würde meine Main SSD jetzt ausfallen wär mir das Wumpe, aber wären persönliche Daten und Medien weg schon nicht mehr so. Wer ernsthaft noch wichtige Daten auf C hat, gehört sowieso verhauen.
1.) Luk Luk 26.04.2014 - 12:53 Uhr
Quote:
Es ist noch gar nicht so lange her, da waren die externe Festplatten noch hypersensibel und liefen bei jeder mittelschweren Erschütterung Gefahr, kaputt zu gehen.

Externe Festplatten sind also heute nicht mehr hypersensibel? Was ist denn passiert? Passieren Headcrashes jetzt nicht mehr durch plötzliche Kräfte?

Ich lese da übrigens keine "News". Höchstens einen Werbeartikel mit Backlinks. Wo bleiben die echten News, wenn schon diese "Artikel" von Mitarbeitern geschrieben werden?