Nvidia nennt Tegra K1-Nachfolger Erista

NvidiaDie GPU Technology Conference (GTC) enthält viele neue Informationen zu Nvidias Strategie in den nächsten Jahren bereit. Nachdem wir vor wenigen Stunden schon über die Pläne des Maxwell-Nachfolgers Pascal berichteten, gibt es nun auch Neues vom erst wenige Monate alten Tegra K1-Nachfolger zu vermelden, den Nvidia Erista getauft hat.

Für 2015 taucht auf der Nvidia-Tegra-Roadmap der Name Erista aus. Er soll den erst kürzlich vorgestellten Tegra K1 ablösen und auf der Grafikseite erstmals Maxwell einsetzen. Gerüchteweise wird auch schon das aus dem Maxwell-Nachfolger Pascal bekannte Feature NVLINK mit an Bord sein, das eine schnellere Kommunikation zwischen CPU und GPU ermöglicht. Weitere Details zu Erista bleiben bislang noch im Verborgenen, sollen sich aber auch im Laufe dieses Jahres Stück für Stück lüften.

Nvidias jährliches Tegra-Update ist zwar sehr löblich, doch ist längst bekannt, dass die Verbreitung von Tegra weniger an der Hardware mangelt, die schon in der neuesten Variante K1 als äußerst potent und effizient zu bezeichnen ist, sondern viel mehr an der Unterstützung entsprechender Hersteller. Nur wenige Tegra-Chips schafften es in Endprodukte.

Um dem etwas entgegenzuwirken, kündigte Nvidia zudem auf der GTC an, unter der Bezeichnung Jetson TK1 auch ein Entwicklerkit für Tegra K1-Programmierer anzubieten. Der Preis soll 192 US-Dollar wohl in Anlehnung an 192 CUDA-Kerne betragen. Der Elektronikfachhändler Conrad hat bereits in Aussicht gestellt, Jetson TK1 ab Mai zum Verkauf anzubieten. Es ist für Nvidia zu hoffen, dass zahlreiche weitere Händler nachziehen werden. Denn ein gutes Produkt nützt nichts, wenn es keine Verwendung findet und Marktanteile erlangt.


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