64-Bit-ARM-Server-CPUs von AMD ab März

AMDDer US-amerikanische Prozessorhersteller AMD erzielte im zurückliegenden Quartal einen Umsatzanstieg von sage und schreibe 38 Prozent. Darüber hinaus erwirtschaftete das gebeutelte Unternehmen bereits zum zweiten Mal in Folge einen Gewinn. Inzwischen hat AMD die Accelerated Processing Units auf Kaveri-Basis präsentiert, auf die zahlreiche Interessenten eine lange Zeit gewartet hatten.

Aktuell richtet der Prozessorhersteller den Fokus aber eher auf den Server-Bereich. Wie wir heute schon berichteten, geht AMD hier in Zukunft von der Dominanz kleiner, effizienter x86-CPUs aus. Im Rahmen des OCP Summit V gibt das Unternehmen nun ebenfalls an, dass der Marktanteil an ARM-Prozessoren bis 2019 auf 25 Prozent im Server-Bereich anwachsen wird. An dieser Stelle möchte AMD an der Spitze stehen.

AMD Opteron A Entwicklerplatine

Ab März wird AMD erste 64-Bit-ARM-CPUs ausliefern, bei denen es sich allerdings noch um Samples handelt. Diese laufen unter der Bezeichnung Opteron A1100 und werden in einer Strukturbreite von 28 Nanometern gefertigt. Das Modell besitzt acht Prozessorkerne und sowohl einen 4 MiB großen L2-Cache als auch einen 8 MiB großen L3-Cache. Das 64-Bit-Sample basiert auf ARMs Cortex-A57 und hört auf den Codenamen Seattle.

Im Vergleich mit dem hauseigenen Opteron X2150 (22 Watt) schneidet der Opteron A1100 (25 Watt) sehr gut ab. Hier steht ein SpecINT_Rate-Wert von 28,1 einem von 80,0 gegenüber. Der ARM-basierte 64-Bit-Prozessor ist also fast dreimal so schnell, obwohl die TDP kaum angehoben wurde. Erste Testberichte werden die Performance der neuen 64-Bit-ARM-CPUs von AMD selbstredend ausführlicher wiedergeben.


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