Xbox One: Mehr nutzbare GPU-Performance

MicrosoftDer Software- und Hardwarehersteller Microsoft arbeitet zurzeit unter Hochdruck am ersten Service Pack für Windows 8.1. Darüber hinaus plant das Unternehmen das Betriebssystem Windows 9 für April 2015. Mit der neuen Xbox One erntete Microsoft bis dato wahrhaftig viel Kritik. Zuletzt berichteten wir von einem 13 GiB großen Patch für das Spiel Dead Rising 3, der flächendeckend für Empörung sorgte.

Ein weiterer Kritikpunkt ist die verhältnismäßig schwache Grafikeinheit der Xbox One, die nur auf 768 Shader- und 48 Textureinheiten kommt. Diese erreicht eine theoretische Rechenleistung von 1.310 GFLOPs. Davon können bislang nur 90 Prozent genutzt werden, denn der Rest ist für das Betriebssystem sowie die Kinect-Technologie reserviert. Jüngsten Informationen zufolge soll sich dieser Umstand demnächst ändern.

Microsoft Xbox One

Der über die Videospielbranche gut informierte Pete Dodd kündigte via Twitter an, dass die Reserveleistung der Xbox One von zehn auf zwei Prozent reduziert wird. Folglich können Entwickler in Zukunft 98 Prozent der GPU-Performance nutzen. Die frei gewordenen Ressourcen könnten zum Beispiel für Compute-Shader wie TressFX 2.0 verwendet werden. Auf die Kinect-Gesichtserkennung muss aber verzichtet werden.

Erste Benchmarks bescheinigen der Xbox One in Tomb Raider durchschnittlich 40 Bilder pro Sekunde, während die Playstation 4 auf 55 Bilder pro Sekunde kommt. An dieser Stelle wird die zusätzliche Leistung allerdings keine Berge versetzen. Die Sony-Konsole verfügt schlicht und ergreifend über die schnellere Grafikeinheit.


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