AMD Kaveri profitiert von Dual-Ranked-RAM

AMDDie neuen Accelerated Processing Units (APUs) der Kaveri-Generation sind mittlerweile bereits seit mehr als einer Woche offiziell. In den ersten Testberichten überzeugten die Prozessoren nur teilweise, denn gerade die CPU-Performance hat sich nicht allzu sehr verbessert. Wie wir vor zwei Tagen berichteten, werden die Modelle A10-7800, A6-7400K und A4-7300 erst im zweiten Quartal das Licht der Öffentlichkeit erblicken.

Die Kollegen von computerbase.de haben inzwischen einen sehr informativen Testbericht online gestellt. In diesem wurde das Verhalten einer Kaveri-Grafikeinheit im Zusammenspiel mit verschiedenen DDR3-Konfigurationen untersucht. Es war bereits im Vorfeld klar, dass schnellerer Arbeitsspeicher deutliche Geschwindigkeitsvorteile in Computerspielen bewirkt. Im Testbericht schnitt DDR3-2133-Speicher zum Beispiel zehn Prozent besser als DDR3-1866-Speicher ab.

AMD A10-7850K

Der weitaus interessantere Punkt ist allerdings, dass auch der Wechsel von Single-Ranked- auf Dual-Ranked-Module eine gehörige Leistungssteigerung mit sich bringt. Hier lag der Unterschied durchschnittlich bei sieben Prozent. Bei Richland- und Haswell-Prozessoren kam es im Testbericht hingegen zu keinen nennenswerten Unterschieden zwischen Single-Ranked- und Dual-Ranked-Modulen.

Eine Rank ist in der Regel ein 64 Bit breiter Datenblock, der die Daten an die einzelnen DRAM-Chips verteilt. Bei Dual-Ranked-Speicher sind zwei dieser Blöcke vorhanden, weswegen auch die Anzahl an DRAM-Chips verdoppelt werden muss. Bei letzterem verteilt sich die Kapazität des Moduls also auf eine größere Anzahl kleinerer DRAM-Chips, wodurch Dual-Ranked-Module die Daten wesentlich flexibler verwalten können.


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