Nas-Server richtig einrichten

SpeichermedienWer besonders viele oder besonders große Dateien sicher speichern möchte, wird sich früher oder später mit der Anschaffung eines Nas-Servers (network attached storage) auseinander setzen.

Dieser moderne Typus eines externen Festplattenspeichers wird über ein lokales Netzwerk mit dem Büronetz oder dem Heimnetz verbunden und ermöglicht einen bequemen Fernzugriff von mehreren Endgeräten auf Ihre gespeicherten Daten. Bei optimaler Einrichtung ist weiterhin ein schneller Upload und Download Ihrer Dateien möglich. Jedes Mitglied des Netzwerks, das über die nötigen Freigaben verfügt, kann auf diesen Speicher zugreifen.

Je nach Speichergröße (Standard sind ein bis vier Terabyte) liegen die Anschaffungskosten für aktuelle Geräte bei 100 bis 400 Euro. Wir haben in einem ausführlichen NAS-Server Test ja bereits einige Modelle vorgestellt. Der D-Link DNS-325 NAS-Server führ aktuell die Rangliste auf NASServer.org (www.nasserver.org) an.

Den Nas-Server richtig einrichten


Um den Server zu installieren, sind Grundkenntnisse bei der Geräte-Einrichtung normalerweise vollkommen ausreichend. Die meisten Hersteller legen dem Speichermedium eine CD oder DVD bei, die Sie step by step durch die Installation führt und Ihnen bei der Konfiguration und bei den Einstellungen assistiert.

Wer allerdings keinen silbernen Helfer im Paket vorfindet, muss sich selbst an die Installation seiner externen Festplatte begeben. Die manuelle Einrichtung funktioniert bei modernen Computern (Betriebssysteme Windows 8 oder Vorgänger Windows 7) allerdings meist problemlos. Zum Standard gehört auch die Kompabilität mit dem etwas älteren Windows Vista, in manchen Fällen sogar noch mit dessen Vorläufer Windows XP. Bei Unklarheiten kann eine Internet-Recherche nach dem Marken- und Modellnamen Ihres Nas-Servers Abhilfe schaffen.

Bei einer manuellen Installation gehen Sie wie folgt vor: Verbinden Sie Ihren Nas-Server über ein LAN-Kabel mit Ihrem Netzwerk. Rufen Sie Ihren Nas-Server anschließend über dessen Netzwerkadresse in Ihrem Browser auf (Internet Explorer, Mozilla Firefox, Google Chrome etc.) und wählen Sie bei der weiteren Installation die Schritt-für-Schritt-Einrichtung. Diese begleitet Sie bei der Einrichtung und Konfiguration bis zum Ziel. Der Vorteil bei einem Nas-Server besteht darin, dass man jedes Gerät nur einmal mit dem Festplattenspeicher verknüpfen muss und anschließend ohne erneute Einrichtung beliebig oft darauf zurückgreifen kann.

Den Nas-Server benutzen


Die meisten Geräte verfügen über eine schlichte Bedienoberfläche, über die man seine Daten via FTP (File Transfer Protocol) in das gewünschte Verzeichnis auf dem Server verschicken kann. Damit dies funktioniert, benötigen Sie einen FTP-Client auf Ihrem Computer. Sollte Ihr Nas-Server keine eigene Software mitliefern, können Sie auf kostenfreie Programme aus dem Internet wie FileZilla zurückgreifen.

Wer dauerhaft schneller und weniger aufwendig mit seinem Nas-Server arbeiten möchte, kann optional noch im Betriebssystem seines Rechners ein Netzlaufwerk einrichten. Dies funktioniert gerade bei Computern mit den Betriebssystemen Windows 8 und Windows 7 dank UPNP (Universal Plug and Play) oft auch ohne Installations-CD reibungslos.

Nach einer Wartezeit von einigen Sekunden bis wenigen Minuten ist der Nas-Server erkannt und zugeordnet. Das Verschieben von Daten erfolgt dann meist ganz simpel über Drag and Drop in das Ziel-Laufwerk. Bei Problemen kann auch hier eine Internet-Recherche in einschlägigen Foren oder auf der Seite des Geräteherstellers helfen. Natürlich können Sie auch in unserem Forum nach Hilfestellungen suchen.


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