Erste G965-Benchmarks enttäuschen

IntelNachdem bekannt wurde, dass Intel zukünftig auf Technologie von PowerVR setzen wird, haben viele damit die Hoffnung verbunden, dass man endlich einmal passable Grafikleistungen der integrierten Chipsätze der in Santa Clara ansässigen Firma erwarten darf. Denn Dank der Unterstützung des Shader Models 3.0 und exorbitanten Taktraten von bis zu 667 MHz sollte man annehmen, dass der Chip die Konkurrenz mühelos aussticht. Den ersten Testberichten zufolge ist aber das Gegenteil der Fall, denn der G965 ist selbst seinem Vorgänger, dem 945er aka Lakeport, unterlegen, der wahrlich kein Leistungswunder ist und eher in den unteren Regionen der integrierten Lösungen einzuordnen ist. Während der Abstand bei professionellen 3D-Anwendungen nur minimal ist, bricht der GMA X3000 bei Spielen völlig zusammen und kommt beispielsweise bei Quake 3 nur noch auf die halbe Performance des i945G.

Bevor der G965 aber ganz in Verruf gerät, muss man dem Chipsatz zu gute halten, dass die Treiber momentan noch weit vom finalen Status entfernt sind; so werden im aktuellen Release noch nicht einmal die Pixel- und Vertex Shader unterstützt. Zurzeit werden selbige noch von der CPU emuliert, so dass die Aussagekraft der bisherigen Benchmarks sehr fragwürdig ist und nichts über die Leistungsfähigkeit des X3000 aussagt. Ebenfalls noch nicht implementiert ist die DirectX 10 Unterstützung, die der Chipsatz nativ bietet und später per Treiberupdate freigeschaltet werden kann; sobald Vista mal das Licht der Welt erblickt hat.


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