Nvidia Tegra K1 überzeugt in Benchmarks

NvidiaDer US-amerikanische Prozessorhersteller Nvidia macht aktuell durch die kommende Maxwell-Architektur auf sich aufmerksam. Zuletzt berichteten wir vom GM117-Grafikprozessor, der bereits im ersten Quartal das Licht der Öffentlichkeit erblicken sollte. Inzwischen hat sich diese Meldung allerdings als Ente entpuppt. Doch Nvidia konzentriert sich nicht mehr ausschließlich auf reine Grafikprozessoren.

Seit 2008 bietet Nvidia mit den Tegra-SoCs eine interessante Alternative für den Embedded- und Mobile-Markt. Diese basieren auf der ARM-Architektur und konkurrieren hauptsächlich mit Produkten von Apple, Qualcomm und Samsung. Die Kollegen von tomshardware.com konnten nun erste Tegra-K1-Benchmarks veröffentlichen. Diese fallen durchweg positiv aus, aber alles der Reihe nach.

Nvidia Tegra K1

Der CPU-Part von Tegra K1 arbeitet im Durchschnitt etwa zehn bis 15 Prozent schneller als die besten SoC-Prozessoren der anderen Hersteller. Dies ist zwar beeindruckend, doch der Vorsprung lässt sich mit der nächsten Generation aufholen. Die GPU-Performance liegt allerdings 40 bis 50 Prozent vor den Leistungen der Konkurrenz und ungefähr auf dem Niveau der Intel HD 4400, die in Desktop- und Notebook-Systemen zum Einsatz kommt.

An dieser Stelle werden Apple und Co. nicht allzu rasch auf Nvidia aufschließen können. Leistungstechnisch ist Tegra K1 also das Maß aller Dinge, doch die Nachteile liegen in der Ausstattung und in den Features. So verfügt die Nvidia-CPU nicht über ein integriertes Funkmodul. Zahlreiche Hersteller werden sich folglich zweimal überlegen, ob sie wirklich die brachiale Tegra-K1-Leistung benötigen.


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