NAS-Server im Test - Testsieger 2013

SpeichermedienWo sind die eigenen Daten, in Zeiten von Abhörskandalen, am sichersten? Natürlich auf einem eigenen Server. Doch viele schrecken zurück bei der Vorstellung eines eigenen Servers. Dabei erfordert ein eigener Server weder ein Fachstudium, noch weitreichende Kenntnisse. Ganz einfach Bilddateien, Audiodateien, Textdateien oder Videodateien speichern und sogar mit anderen teilen, kann man mit einem NAS-Server.

Klingt kompliziert? Ist es aber nicht. Es gibt nicht den NAS-Server, es gibt viele verschiedene und diese von unterschiedlichen Herstellern. Doch zuerst die Frage, was bedeutet eigentlich NAS-Server genau?

NAS = Network Attached Storage


Hilft auch noch nicht weiter? Dann ein paar Details. Die Bezeichnung NAS =„Network Attached Storage“ steht für „netzwerkgebundener Speicher“. Das bedeutet, auf dieses Netzwerk haben nur Nutzer Zugriff, die explizit zugelassen wurden. NAS-Server eignen sich sowohl für den privaten Einsatz als auch für Unternehmen, die zum einen mit größeren Datenmengen arbeiten und diese mit zugelassenen Mitarbeitern teilen möchten.

NAS-Server sind mit und ohne Festplatte erhältlich. Die Auswahl eines geeigneten NSA-Servers ist nicht einfach. Da tauchen Herstellernamen wie Synology auf, Qnap, Buffalo oder Western Digital. Ein NAS-Test gibt Aufschluss über verschiedenste Kriterien, anhand derer man dann den passenden NAS-Server auswählen kann.

Grundsätzliche Vorteile der NAS-Server


Letztlich ist es eine Frage der Ausstattung und des Budgets, welcher NAS-Server angeschafft werden soll. Das Betriebssystem spielt beim Kauf keine Rolle. Da der NAS-Server lediglich die Aufgabe des Speicherplatzes übernimmt, können die angeschlossenen Rechner jedes Betriebssystem nutzen und auch untereinander unterschiedliche Betriebssysteme nutzen. Ob Mac, Windows XP, Vista, Windows 7 oder Windows 8, sogar Linux ist möglich.

Dank der hohen Übertragungsraten, die ein NAS-Server mitbringt, liegt er in den Bewertungen ganz klar vor einer externen Festplatte mit USB-Anschluss. Die zentrale Datenspeicherung lässt es zu, dass mehrere Anwender gleichzeitig auf die gespeicherten Daten zugreifen und diese bearbeiten. Die schnelle Netzwerkverbindung sorgt für störungsfreies Arbeiten, ganz egal, wie viele Nutzer zum gleichen Zeitpunkt auf den NAS-Server zugreifen.

Videodateien können ebenfalls störungsfrei und ruckelfrei über das Netzwerk abgespielt werden. Bietet der NAS-Server Platz für zwei Festplatten, können hier die Daten gespiegelt gespeichert werden. Fällt eine Festplatte aus, kann mit der zweiten Festplatte weiter gearbeitet werden, da hier die Daten identisch vorhanden sind. Diese Festplatten-Spiegelung empfiehlt sich besonders für Unternehmen, die auf den täglichen und sicheren Zugriff ihrer gespeicherten Dateien angewiesen sind.

NAS-Server im NAS-Test


Vor dem Kauf des NAS-Servers sollten die einzelnen Modellvarianten miteinander verglichen werden. Das ist am einfachsten, wenn man einen NAS-Server Test heranzieht. Ein NAS-Test vergleicht Preis, Leistung, Ausstattungsmerkale und erklärt verständlich welches Modell für welche Anwendungen geeignet ist.

Das Portal www.nasserver.info hat sich dem Thema NAS-Server gewidmet und bietet neben ausführlichen Tests zu verschiedensten Servermodellen auch Tipps und Tricks zum NAS-Server. Getestet werden NAS-Server mit und ohne Festplatte, sowie spezielle NAS-Festplatten für den NAS-Server.

Aktuelle Kaufempfehlungen und Spartipps erleichtern die Entscheidung für den Kauf eines NAS-Servers. Das Portal schaut sich aktuelle NAS-Server von Apple, Buffalo, D-Link, Qnap, Seagate und Synologie, Western Digital und Zyxel an. Ob Neuling auf dem Gebiet oder Profi, mit den NAS-Tests ist jeder gut beraten, der sich für einen ersten NAS-Server interessiert oder einen vorhandenen durch einen neuen Server ersetzen möchte.

NAS-Server Testsieger


NAS Server Testsieger


  • Platz für 2 Festplatten bis je 4TB

  • 1,2 Ghz Prozessor

  • 512 MB DDR3 RAM

  • Smartphone App für mobile Zugriffe



Den Synology DiskStation DS213J NAS-Server finden Sie hier bei amazon.de.

Wer sich für einen NAS-Server entschieden hat, erhält auch gleich eine ausführliche Anleitung wie dieser im Netzwerk eingerichtet wird. Wer sich für das Thema Cloud-Computing interessiert, findet auch dazu einen interessanten Artikel, in dem beschrieben wird, welche Vor- und Nachteile beide Systeme bieten.


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4 Kommentare

4.) Crimson II 18.12.2013 - 19:35 Uhr
Naja, mein Smarti hat kein LAN...
3.) rizawi 18.12.2013 - 11:54 Uhr
Was willst du mit WLAN bei 6TB^^? Selbst im Verbund zu 3TB dauert es Wochen das mit WLAN voll zu kriegen und nen FHD Film da drüber gucken ist in reverse auch kein Spass, von 3D ganz zu schweigen. Für paar Bilder tut es auch ne kleine Externe die man an die Glotze hängt :P . Ich hatte eher nen Blick auf 10Gbit LAN geworfen, aber das komplette Netz wäre zu teuer und bisl übers Ziel hinaus, weshalb ich gern Link Aggregation genutzt hätte. Alles in allem hat man mit einem selber gebauten Server das flexiblere Modell und es gibt Boards die Link Aggregation direkt supporten über 2 LAN Steckplätze. Bei den fertigen NAS Geräten hängt man ziemlichen von deren Specs ab und oft ist die Hardware nicht die Beste, ganz zu schweigen davon das man deren Software verwenden muss, wo man auf seinem eigenen Gerät aufsetzen kann was man will, dafür reicht meist ne 32GB SSD...
Was mich am Meisten nervt, ist die Tatsache, das die fertigen Geräte gern die HDD Grösse limitieren und was mach ich dann wenn 5TB und 6TB HDDs kommen? Jedes mal für 2000 nen neues NAS kaufen obwohl die restliche Hardware noch vollkommen ausreicht?
2.) Crimson II 17.12.2013 - 17:38 Uhr
Dazu kann man für kleines Geld ein selbst konfiguriertes NAS auch mit WLAN ausrüsten und anbinden. Die NAS mit WLAN die auf dem Markt sind sind sehr überschaubar und recht teuer. Ein Sehr gut ausgerüstetes NAS mit 6TB (non Raid) bekommt man derzeit für um die 430 € gebastelt...
1.) rizawi 15.12.2013 - 15:04 Uhr
ich wollt mir mal ne DS2411 holen, leider nicht grad günstig die Dinger, genau wie die 12 HDDs die rein passen^^...

Ich kann nur empfehlen darüber nachzudenken sich selber ein NAS zu bauen, die fertigen sind weit teurer als ein kleiner Server.