Intel erklärt 14-Nanometer-Problematik

IntelDer weltgrößte Prozessorhersteller Intel, der das vergangene Quartal mit einem gehörigen Gewinn abschloss, veröffentlichte zuletzt die Ivy-Bridge-E-Prozessoren. Die neuen CPUs für den High-End-Sockel LGA 2011 weisen eine noch nie dagewesene Leistung auf, doch wegen hoher Anschaffungskosten sind diese nur für einen kleinen Teil der Endkunden interessant. Die im Juni präsentierten Haswell-Prozessoren für den Performance-Sockel LGA 1150 schneiden in letzterer Disziplin wesentlich besser ab. Überdies besitzen entsprechende Modelle wie zum Beispiel der Core i7-4770K eine hervorragende Gaming-Performance.

Intel 14-Nanometer-Problematik

Auf die Haswell-Mikroarchitektur wird im kommenden Jahr die Broadwell-Mikroarchitektur folgen, die wohl auch für Desktop-Computer erscheinen wird. Entsprechende Prozessoren werden in einer Strukturbreite von 14 Nanometern gefertigt, während Intels aktuelle Chips in dieser Disziplin noch 22 Nanometer aufweisen. Entgegen den ursprünglichen Gerüchten, nach denen die 14-Nanometer-Fertigung früher als erwartet kommen sollte, bestätigt Intel nun, dass das Unternehmen erst im zweiten Halbjahr 2014 Prozessoren mit entsprechend feinen Strukturen auf den Markt bringen wird.

Das Problem mit der 14-Nanometer-Fertigung ist die Yield-Rate, die in den bisherigen Versuchen nicht auf einem konstant hohen Level gehalten werden konnte. Die oben sichtbare Grafik zeigt die schwankende Chipausbeute, die im Hochsommer einen historischen Tiefpunkt erreichte. Inzwischen ist der Branchenriese mit dem Herstellungsprozess wieder auf dem aufsteigenden Ast, doch marktfertig ist dieser noch nicht. Intel möchte gerade im mobilen Bereich der Smartphones und Tablets aufholen und den dominierenden ARM-Prozessoren den Kampf ansagen.


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1 Kommentar

1.) Crimson II 27.11.2013 - 21:53 Uhr
Intel hat aber auch kein Zeitdruck. Man ist in der Branche weit überlegen in der Fertigungstechnik.