Assassin's Creed IV: PC vs. Xbox One

SpieleIn den zurückliegenden Wochen erblickten zahlreiche High-End-Grafikkarten das Licht der Öffentlichkeit. Zuerst erschienen die Hawaii-basierten Radeon R9 290X und Radeon R9 290, mit denen AMD endlich auf Nvidia aufschließen konnte. Doch nur kurze Zeit später konterten die Mannen aus Santa Clara mit der Geforce GTX 780 Ti. Passend zu den neuen Produkten erschienen mehrere Computerspiele, die sehr Hardware-hungrig sind. Einer dieser Titel ist Assassin's Creed IV: Black Flagg vom kanadischen Entwicklerstudio Ubisoft Montreal.

Zu den Mindestanforderungen des neuen Teils der berüchtigten Serie gehört sogar ein Quad-Core-Prozessor. Die Next-Gen-Konsolen Xbox One und Playstation 4 haben zumindest in dieser Disziplin keine Defizite. Beide kommen sogar mit Achtkern-CPUs daher, die allerdings über eine sehr geringe Taktfrequenz verfügen. Leider lässt vor allem die Grafikeinheit der Microsoft-Konsole zu wünschen übrig. Der GPU-Part erzielt gerade einmal die theoretische Performance einer Radeon R7 260X. Reicht die Leistung überhaupt aus, um ein Spiel wie Assassin's Creed IV: Black Flagg ansehnlich darzustellen?

Assassin's Creed IV: Black Flag

Die Kollegen von computerbase.de haben einen interessanten Vergleich gemacht, in dem ein Computer gegen die Next-Gen-Konsole antrat. Untersucht wurde die Grafikqualität in zwei ausgewählten Szenen. Dabei fiel vor allem das deutlich schärfere Bild der PC-Version auf, die unter vierfachem Antialiasing in der beliebten Full-HD-Auflösung gespielt wurde. Die Xbox One stellt Assassin's Creed IV: Black Flagg lediglich in 720p dar und muss auf qualitätsverbessernde Features gänzlich verzichten.

Darüber hinaus wirkt das Bild auf dem Computer weicher und besser beleuchtet - die bessere Ambient-Occlusion-Technologie zeigt ihre Wirkung. Weitere Vorteile der PC-Version sind "Percentage Colser Filtering" (PCF), wodurch entfernte Objekte absichtlich unschärfer dargestellt werden, um eine realistischere Umgebung zu schaffen, sowie bessere Schattierungen auf der Wasseroberfläche.

Auf beiden Plattformen lief der Titel selbstverständlich in den höchstmöglichen Detailstufen. Der Computer beinhaltete einen Core i7-4770K, einen 8.192 MiB großen Arbeitsspeicher sowie eine Geforce GTX 780 Ti und ist dementsprechend mindestens dreimal so teuer wie die Xbox One. Auf computerbase.de befinden sich zwei hervorragende Vergleichsvideos, in denen die Unterschiede deutlich zu erkennen sind.


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