Gaming-PCs zunehmend mehr ausgelastet

SpieleIn den zurückliegenden Wochen erblickten zahlreiche High-End-Grafikkarten das Licht der Öffentlichkeit. Zuerst erschienen die Hawaii-basierten Radeon R9 290X und Radeon R9 290, mit denen AMD endlich auf Nvidia aufschließen konnte. Doch nur kurze Zeit später konterten die Mannen aus Santa Clara mit der Geforce GTX 780 Ti. Passend zu den neuen Produkten erschienen mehrere Computerspiele, die sehr Hardware-hungrig sind. Die Release-Termine einiger verheißungsvoller Titel stehen sogar noch aus.

Die Kollegen von 3dcenter.org haben sich inzwischen die Mühe gemacht und die Systemvoraussetzungen der brandaktuellen Blockbuster unter die Lupe genommen. Dabei fällt auf, dass ein überraschend großer Sprung stattgefunden hat, den zahlreiche Experten nicht erwarteten. Zu den Mindestanforderungen vieler Computerspiele zählt mittlerweile ein Vierkern-Prozessor von AMD oder Intel sowie ein 4.096 MiB großer Arbeitsspeicher. Außerdem sollte es sich bei der Grafikkarte mindestens um eine Geforce GTX 260 respektive Radeon HD 4870 handeln.

.Mindestanforderungempfohlene Anforderungen
BetriebssystemWindows 8.1/ 8 / 7 / Vista (64 Bit)Windows 8.1/ 8 / 7 / Vista (64 Bit)
ProzessorQuad-Core AMD / IntelOcta-Core AMD / Quad-Core Intel
Arbeitsspeicher4.096 MiB8.192 MiB
GrafikkarteGTX 260 / HD 4870GTX 650 Ti Boost / HD 7850

Empfohlen werden allerdings Quad-Cores auf Haswell-, Ivy-Bridge- oder Sandy-Bridge-Basis beziehungsweise AMDs FX-Prozessoren mit acht Integerkernen. Darüber hinaus sollte das System über einen 8.192 MiB großen Hauptspeicher verfügen und mit einer DirectX-11-Grafikkarte daherkommen, die sich mindestens auf dem Niveau der Geforce GTX 650 Ti Boost oder der Radeon HD 7850 befindet. Als Betriebssysteme kommen oftmals nur die 64-Bit-Versionen von Windows 8.1, Windows 8, Windows 7 und Windows Vista in Frage.

Diese anspruchsvollen Systemvoraussetzungen könnten unter anderem auf Next-Gen-Konsolen Xbox One und Playstation 4 zurückzuführen sein. Die am Freitag in den USA erschienene Playstation 4 erfüllt zum Beispiel ziemlich genau die empfohlenen Anforderungen, die die Kollegen auflisten. Ein entsprechender Gaming-PC kostet übrigens zurzeit mindestens 600 Euro. Es kommen natürlich weiterhin Spiele heraus, die auch gut im Zusammenspiel mit schwächeren Komponenten laufen.


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1 Kommentar

1.) rizawi 21.11.2013 - 03:17 Uhr
Überraschung, vor einem Jahr waren die minimalen Anforderungen meist ein Dual Core und eine GF8000, was ziemlich der PS3/Xbox 360 entspricht mit bisschen Augen zu drücken. Um das System in vollem Umfang zu emulieren, brauchte man dann das doppelte bis dreifache, wie immer bei hinterwäldlerischen Systemen.
RAM und VRAM, wurden von vielen spielen fast 50/50 genutzt, warum weiss kein Mensch, vermutlich schlecht gecodete Prozeduren zur RAM Verwaltung, da die Konsole ja quasi keinen hat. GTA IV z.b. hat scheinbar einfach die komplette Welt in den VRAM geladen, warum auch nicht, der PC hats ja...
Derweil lief FIFA 12 schon damals erst ab einer GF200 gescheit. Der der das portiert hat, muss mit einem Esel ersten Grades Verwand gewesen sein.
Überraschung 2, wenn man ne Graka mit 2GB VRAM braucht und 4GB RAM, werden 32bit sehr dünn, da sie nur gesamt 4GB adressieren können.
Überraschung 3, nun wo man quasi einen Barebone als Konsole verkauft, kann man die Portierprobleme nur noch erschwert verkaufen, deshalb ist empfohlen die Konsolenconfig und sogar noch was drunter möglich. Mal davon abgesehen hat man ja 90% vom PC importiert an Software, selbst die Entwickler sind meist nicht so doof, dann so zu tun als wär das jetzt plötzlich inkompatibel.
Das der Preis eines äquivalenten PCs dem der Konsole entspricht hat sich kaum geändert, die Leistungsrelationen sind jetzt nur wieder gerade gerückt.