Defekte PS4-Spielekonsolen durch Sabotage?

SonyDie Playstation 4 von Sony, die in Japan kurioserweise als Supercomputer gilt, wurde am zurückliegenden Freitag in den Vereinigten Staaten veröffentlicht und binnen 24 Stunden über eine Millionen Mal verkauft. Zwischenzeitlich kamen Gerüchte auf, nach denen Battlefield 4 auf der Microsoft-Konsole eine bessere Grafikqualität als auf der Playstation 4 besitzt. Diese stellten sich jedoch relativ schnell als falsch heraus. Vor knapp drei Wochen berichteten wir, dass Call of Duty: Ghosts auf der Xbox One nur in 720p berechnet und hinterher hoch konvertiert wird.

Sony Playstation 4

Doch auch die Playstation 4 hat mit Problemen zu kämpfen. An dieser Stelle weisen wir auf den sogenannten "Blue Pulse of Death" (BPOD) hin, der durch ein hervorstehendes Metallteil am HDMI-Port ausgelöst wird. Dieser Fehler kann allerdings durch das Wegbiegen des Metallteils behoben werden. Darüber hinaus kursiert auch das "Red Light of Death" (RLOD) durch die internationalen Beschwerdeforen, das eigentlich vor Überhitzung warnen sollte. Weitere Endkunden berichten von fehlenden Schrauben in der Next-Gen-Konsole.

Bereits im September kamen erste Gerüchte auf, nach denen einige Mitarbeiter vom chinesischen Fertiger Foxconn die Playstation 4 absichtlich mit Fehlern zusammenbauen. In einem Internetforum beschwerten sich diese über die schlechten Arbeitsbedingungen und drohten mit Sabotage. Damals nahm allerdings niemand die Aussagen ernst. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird Sabotage einiger Foxconn-Mitarbeiter jedoch nicht mehr kategorisch ausgeschlossen. Laut Sony hat die Playstation 4 eine Ausfallrate von 0,4 Prozent.


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