Radeon X1950 Benchmarks aufgetaucht

AMDIn weniger als drei Wochen wird die gekaufte Chipschmiede ATi einen neuen High-End Ableger der Öffentlichkeit vorstellen. Abgesehen von der GDDR4 Speicherunterstützung und den daraus resultierenden höheren Speichertaktraten, wird sich die Radeon X1950 Serie - so der geplante Name - nicht wesentlich von der X1900 Serie unterscheiden. Diese Vermutung konnten nun auch die Kollegen von "Beyond3D" bestätigen; besser gesagt deren Forum, in denen erste Benchmarks zu jenem Refresh-Chip herumgeisterten. Zwar wurde die X1950 XTX - das kommende Flaggschiff - ausschließlich im 3DMark05 gebencht, so dass man sich noch kein übergreifendes Urteil über die Leistung erlauben kann, allerdings entsprechen die erzielten 11.000 3DMarks den vergangenen Gerüchten, in denen man davon ausging, dass sie sich um ca. 7% vom derzeitigen Schlachtschiff absetzen wird. Des Weiteren tauchten im Beyond3D Forum Benchmarks zur X1950 Pro auf, womit geklärt wäre, dass die X1950 Serie gleich mit zwei Modellen an den Start gehen wird. Jene Karte, die indes nur über 256 MiB Texturspeicher verfügen wird, erreichte akzeptable 9500 3DMarks und kann sich somit in etwa auf das Niveau einer X1900 XT stellen.

Auch von den kommenden in 80nm gefertigten Mainstream Karten gab es erste Benchmarks zu sehen. Dabei erreichte die X1650 XT, die wohl der kommende Konkurrent der GeForce 7600 GT sein wird, sehr ordentliche 6700 3DMarks. Ihr kleiner Bruder, die X1650 Pro, welche es sowohl mit 256 MiB als auch mit 512 MiB geben wird, schaffte es auf 5200 3DMarks und könnte dank des sehr niedrig angesetzten Preises von nur 99 US-Dollar für viel Furore sorgen. Wann erste Karten der X1650 Serie kommen, bleibt abzuwarten. Einige Quellen berichten von September, Oktober. Unserer Meinung nach kommt ATi allerdings wieder einen Schritt zu spät mit ihren Mainstream Karten (siehe X700 Serie), da die neue Generation praktisch schon vor der Tür steht. nVidia hingegen führt die sehr erfolgreiche 7600 Serie schon eine ganze Weile im Portfolio und konnte so große Gewinne einfahren, auf die ATi leider verzichten musste.


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