Akkupflege beim Notebook

NetzteileDas Notebook ist als unser ständiger Begleiter im Alltag nicht mehr wegzudenken, zu sehr haben wir unsere Arbeit darauf getrimmt und angepasst. Schließlich stehen auch die enormen Vorteile im Raum, sodass beispielsweise die Anfahrt zu einem Meeting noch für abschließende oder vorbereitende Arbeiten genutzt werden kann. Auch und vor allem vor dem Hintergrund der steigenden Energiepreise, die sowohl den geschäftlichen als auch privaten Bereich betreffen, kommt eine immer stärkere Bedeutung auch dem Akku zu.

Wir geben Tipps dazu, wie man die Akkulaufzeit verlängert und den Akku generell besser pflegt.

Schädigende Faktoren beseitigen


Viele Menschen wissen, dass man mit einem Anbietervergleich die Stromkosten senken kann und der Aufwand zu Wechseln sehr gering ausfällt. Auch dieser Aspekt steht in direktem Zusammenhang mit der Akkulaufzeit, denn ein ständiger Netzbetrieb schädigt die Ladezyklen des Akkus und verringert somit langfristig die Kapazität. Der Akku kann dadurch im Zweifelsfalle nur noch über Netzbetrieb genutzt werden, der Akku selbst ist nach kürzester Zeit dahin, da ein Großteil der Ladezyklen verbraucht wurde. Insbesondere ältere Systeme, also solche aus dem Jahre 2008 oder früher, verbrauchen zudem sehr viel Energie für den laufenden Betrieb.


  • Moderne Akkus verfügen in hohem Maße über keinerlei Memory Effekt mehr, sodass die Ladekapazität grundsätzlich geschont wird. Moderne Systeme sind so ausgestattet, dass ein interner Schutzmechanismus eine Tiefentladung verhindert. Das Notebook schaltet sich demnach vorsichtshalber aus, ein Start ist mitunter nur über Netzbetrieb möglich. Empfehlenswert ist deshalb ein Betrieb im Bereich von 40 bis 75 Prozent der Akkulaufzeit, um keinen Schaden zu verursachen. Eine ständige Vollladung ist ebenso nicht empfehlenswert, denn dadurch beanspruchen Sie die Ladezyklen und damit die Langlebigkeit des Akkus.


  • Betreiben Sie Ihr Notebook vornehmlich über den Netzbetrieb, dann sollte der Akku ausgebaut werden. Vermieden wird ein ständiger Ladeaufbau, dennoch muss der Akku korrekt gelagert werden. Wichtig zu wissen ist, dass sich auch Lithium-Ionen-Akkus automatisch entladen – man geht von der halben Kapazität binnen drei Jahren aus. Lagern Sie den Akku deshalb grundsätzlich auf etwa der Hälfte seiner Kapazität, suchen sie einen sicheren Platz im Bereich von 16 bis 19 Grad Celsius und sorgen sie für eine geringe Luftfeuchtigkeit. Anderenfalls droht hier eine Schädigung der Isolierung, was im Betrieb zu einem Kurzschluss führen kann.



Weitere Tipps zur Akkupflege


Vermeiden Sie Multitasking oder intensive Anwendungen, um die Zeit zwischen zwei Ladezyklen zu verlängern. Hilfreich ist es auch, die Bildschirmhelligkeit hierfür zu minimieren und Netzwerkverbindungen nur dann zu aktivieren, wenn sie tatsächlich gebraucht werden.


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