R600 lässt sich nicht ohne Weiteres kühlen

AMDNicht einmal mehr drei Wochen sind es bis zur Vorstellung der Radeon X1950 Serie, schon dreht sich bereits alles rund um dessen heiß ersehnten Nachfolger, der im Moment unter dem Codenamen R600 entwickelt wird. ATIs erster Direct3D 10 Chip soll nicht nur bei den Features Neuland betreten, auch bei der Kühlung will die in Toronto ansässige Firma Maßstäbe setzen. Dies aber nicht, weil die Kanadier darauf besonders erpicht sind, sondern weil die in 80 nm bei TSMC gefertigte GPU eine Verlustleistung von über 250 Watt haben soll, die es erst mal abzuführen gilt.

Zwar sind die heutigen Chips ebenfalls keine Stromsparwunder - 120 Watt in der Spitze sind keine Seltenheit - aber dennoch weit von den Werten des R600 entfernt. Bedenkt man dann noch, welche Aufwendungen für de Kühlung einer X1900 XTX oder 7900 GTX notwendig sind, dürfte jedem schnell klar werden, welch ein "Monster" wohl für ATIs Windows Vista Sprössling von Nöten sein wird. Möglich wäre sogar, dass die Truppe rund um Dave E. Orton gleich auf eine Wasserkühlung setzt - ähnlich dem Toxic-Konzept von Sapphire - da wir uns momentan schwer eine Luftkühlung vorstellen können, die den Ansprüchen des R600 gerecht werden könnte. Vielleicht mag hier die auf der CeBIT insgeheim geschlossene Partnerschaft mit Artic Cooling helfen, deren erste Früchte ja bereits auf der Radeon X1950 XTX zu bewundern sein werden.


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