Windows Vista läuft noch nicht rund

MicrosoftAuf einer Analystenkonferenz in den heiligen Hallen des Mircrosoft-Hauptquartiers in Redmond sorgte die neuentwickelte Spracherkennung von Windows Vista bei den geladenen Journalisten für zahlreiches Gelächter, denn wie so oft tat das Betriebssystem nicht das, was es eigentlich sollte. So verstand es zum Beispiel "dear aunt", wo eigentlich "dear mom" gefragt war und verweigerte danach vollends den Dienst. Zwar muss man Microsoft zu gute halten, dass Spracherkennung auf dem PC ein heikles Thema ist, aber dennoch wirft es kein gutes Licht auf den weltgrößten Softwareentwickler, zumal er gerade mit diesem Feature punkten wollte. Aber dies ist nicht das erste Mal, dass bei einer Produktpräsentation der Remonder etwas schief gegangen ist. Schon bei der Vorstellung von Windows 98 blamierte sich Bill Gates bis auf die Knochen, als sich das Betriebssystem vorzeitig verabschiedete und seinen Dienst mit einem Bluescreen quittierte.

Die Gründe für die eben angesprochenen "Pannen" sind dabei vielfältig, lassen sich aber zumindest bei Windows Vista auf einen Nenner bringen und zwar, dass die Redmonder mit Longhorn das Rad neu erfinden wollten. So musste auch erstmals Microsofts umstrittener Chef Steve Ballmer öffentlich zugeben, dass man bei der Entwicklung des kommenden Betriebssystems Fehler begangen habe, die sich jetzt mit den andauernden Verspätungen und Streichungen von Keyfeatures rächen. Für die Zukunft gelobte der exzentrische CEO aber Besserung und versprach, dass man die Entwicklung modularer gestalten wolle und ähnlich wie dies Apple schon länger betreibt, kleinere Updates in regelmäßigeren Abständen zu bringen.


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