GTX 780 Ti mit voll ausgebauter GK110-GPU

NvidiaIn den zurückliegenden Tagen berichteten wir mehrfach über die Geforce GTX 780 Ti, mit der Nvidia die Radeon R9 290X ausstechen möchte. Die Spezifikationen der Grafikkarte sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt zwar noch nicht endgültig geklärt, doch zunehmend mehr Indizien deuten auf einen voll ausgebauten GK110-Grafikprozessor hin. Zunächst hielten wir 2.496 Shader- und 208 Textureinheiten für die wahrscheinlichere Lösung, denn eine entsprechende Grafikkarte wäre erheblich günstiger in der Produktion. Die oftmals gut informierten Kollegen von videocardz.com haben nun ein Bild veröffentlicht, das zahlreiche Daten der Geforce GTX 780 Ti preisgibt.

Dieses stammt vom chinesischen Hersteller Galaxy, der hierzulande unter dem Namen KFA² bekannt ist, und wirbt für die "schnellste Single-GPU-Karte aller Zeiten". Demzufolge verfügt die Geforce GTX 780 Ti über 2.880 Shader-, 240 Textur- und 48 Rastereinheiten sowie über ein 384 Bit breites Speicherinterface und einen 3.072 MiB großen Grafikspeicher. Die Basistaktfrequenz der GPU beträgt 876 MHz, während die Speichertaktfrequenz bei 3.500 MHz liegt. Der Pixelbeschleuniger erreicht folglich eine Rechenleistung von 5.046 GFLOPs, eine Texelfüllrate von 210,2 GT/s, eine Pixelfüllrate von 42,0 GP/s und eine Speicherbandbreite von 336,0 GB/s.

Galaxy Geforce GTX 780 Ti - Bild

Die Radeon R9 290X kommt auf eine Rechenleistung von 5.632 GFLOPs, eine Texelfüllrate von 176,0 GT/s, eine Pixelfüllrate von 64,0 GP/s und eine Speicherbandbreite von 320,0 GB/s. Werden diese theoretischen Werte gemittelt, so liegen die beiden Grafikkarten zumindest auf dem Papier ungefähr gleichauf. An dieser Stelle sollte aber bedacht werden, dass es sich bei den Werten der Geforce GTX 780 Ti um die untere Grenze handelt, während die Werte der Radeon R9 290X die obere Grenze darstellen. Der Hawaii-Spross hat also wahrscheinlich nur im energiehungrigen Uber-Modus eine Chance.

Der Hersteller gibt überdies an, dass die Geforce GTX 780 Ti sowohl über einen 8-Pin- als auch über einen 6-Pin-Stromanschluss verfügt. Die Leistungsaufnahme der Grafikkarte kann folglich nicht auf mehr als 300 Watt steigen. Die aktuellen High-End-Grafikkarten gehören allesamt der 250-Watt-Klasse an, weswegen Nvidia hier noch einen gewissen Spielraum nach oben hat. Ob der Prozessorhersteller diesen nutzen wird, können wir aktuell nicht beantworten. Der GK110-Grafikprozessor besitzt auch ohne aggressive Turbotaktfrequenzen bereits sehr viel Performance.


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