Geforce GTX 780 Ti: Neue Informationen

NvidiaDer US-amerikanische Prozessorhersteller Nvidia arbeitet zurzeit unter Hochdruck an einer Antwort auf die Radeon R9 290X. Die Chancen auf einen erfolgreichen Gegenschlag stehen zumindest nicht schlecht, denn das Unternehmen hat mit der GK110-GPU bereits einen leistungsfähigen Grafikprozessor in der Hinterhand. Die Geforce GTX 780 Ti wird aller Voraussicht nach schneller als die Geforce GTX Titan rendern und somit auch gegen den Hawaii-Ableger antreten können. Möglicherweise wird die Grafikkarte sogar über den GK110-Grafikchip im Vollausbau verfügen.

Die oftmals gut informierten Kollegen von videocardz.com sind inzwischen angeblich auf das Grafik-BIOS der Geforce GTX 780 Ti gestoßen. Mit dem Tool Kepler BIOS Tweaker konnten leider nur die Taktfrequenzen ausgelesen werden. Die Basistaktfrequenz des GK110-Grafikprozessors beträgt demzufolge 875,5 MHz, während die nominelle Turbotaktfrequenz bei 928 MHz liegt. Der Grafikspeicher taktet hingegen mit 3.500 MHz. Unsere Quelle geht zwar von einem 3.072 MiB großen GDDR5-Speicher aus, doch hält auch 6.144 MiB für möglich. Darüber hinaus soll die Grafikkarte entweder 2.880 oder 2.688 Shadereinheiten besitzen.

Nvidia Geforce GTX 780 Ti - Kepler BIOS Tweaker

Des Weiteren ist zu lesen, dass die Geforce GTX 780 Ti die "neuste und schnellste Grafikkarte aller Zeiten" sein soll - zumindest laut Nvidia. Mit 2.880 Shadereinheiten besäße der GK110-Spross eine Rechenleistung von 5.043 GFLOPs und wäre zirka zwölf Prozent schneller als die Geforce GTX Titan. Bei 2.688 Shadereinheiten betrüge die Rechenleistung lediglich 4.707 GFLOPs, was ungefähr fünf Prozent höher als bei der Geforce GTX Titan ausfällt. In einem inoffiziellen 3DMark-11-Vergleich erzielte die Geforce GTX 780 Ti angeblich ein knapp sechs Prozent besseres Ergebnis als die bis dato schnellste Nvidia-Single-GPU-Karte.

Da der 3DMark 11 relativ gut skaliert und die Geforce GTX 780 Ti überdies noch über 16 Prozent mehr Speicherbandbreite als die Geforce GTX Titan verfügt, spricht das Ergebnis eher für 2.688 Shadereinheiten. Die Grafikkarte wäre somit zwar eindeutig schneller als die Radeon R9 290X im Quiet-Modus, doch im Uber-Modus wäre der Hawaii-Ableger wohl mindestens genauso flott unterwegs. Dementsprechend kommt es bei der Geforce GTX 780 Ti wahrscheinlich arg auf die Leistungsaufnahme, die Geräuschkulisse und natürlich auch auf den Verkaufspreis an.


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