R9 290X: Erste Custom-Designs im Dezember

AMDNach einer langen Wartezeit wurde letzten Donnerstag endlich die Radeon R9 290X offiziell vorgestellt. Die Grafikkarte schlägt sich leistungstechnisch sehr gut. In puncto Leistungsaufnahme weist der Hawaii-Spross allerdings erhebliche Defizite auf. Wegen des niedrigen Verkaufspreises ist dieser Missstand jedoch nicht allzu dramatisch. Nicht umsonst arbeitet der Konkurrent Nvidia unter Hochdruck an der Geforce GTX 780 Ti, die möglicherweise sogar einen GK110-Grafikprozessor im Vollausbau besitzen wird. Dies muss allerdings nicht zutreffen, da andere Quellen von weniger Ausführungseinheiten berichten.

Bislang gibt es die Radeon R9 290X allerdings ausschließlich mit dem Referenzkühler, der seinen Dienst im schnelleren Uber-Modus viel zu laut verrichtet. An dieser Stelle sorgen Alternativkühler für Abhilfe - die Produkte von Arctic Cooling und Prolimatech sind sogar schon mit der neuen Grafikkarte kompatibel. Herstellereigene Kühllösungen für den Hawaii-Ableger wird es natürlich auch geben, aber angeblich erst im Dezember.

AMD Radeon R9 290X

Zuletzt berichteten wir, dass es erste Custom-Designs der Radeon R9 290X bereits Ende November geben könnte, doch inzwischen hat sich diese Zeitangabe als etwas zu optimistisch herausgestellt. Wie die Kollegen von computerbase.de nach Rücksprache mit einigen Herstellern herausgefunden haben, wird es erst einen Monat später soweit sein. Während sich Asus bedeckt hielt und lediglich betonte, dass noch in diesem Jahr eine Radeon R9 290X mit eigener Kühllösung herauskommen wird, nannten die weiteren Hersteller etwas genauere Termine.

Powercolor und Sapphire werden zum Beispiel im Dezember erste Custom-Designs präsentieren. Die Interessenten einer laufruhigen Radeon R9 290X müssen sich also voraussichtlich noch über einen Monat auf eine solche Grafikkarte gedulden oder zu alternativen Kühllösungen greifen, die jedoch teuer sind und einen Garantieverlust zur Folge haben. Das Absenken der Lüfterdrehzahl des Referenzkühlers sorgt ebenfalls für eine geringere Geräuschkulisse, doch darunter leidet auch die Performance.


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