Nvidia G-Sync ein exklusives Asus-Feature

NvidiaDer US-amerikanische Prozessorhersteller Nvidia arbeitet zurzeit unter Hochdruck an einer Antwort auf die Radeon R9 290X. Die Chancen auf einen erfolgreichen Gegenschlag stehen zumindest nicht schlecht, denn das Unternehmen hat mit der GK110-GPU bereits einen leistungsfähigen Grafikprozessor in der Hinterhand. Die Geforce GTX 780 Ti wird aller Voraussicht nach schneller als die Geforce GTX Titan rendern und somit auch gegen den Hawaii-Ableger antreten können. Möglicherweise wird die Grafikkarte sogar über den GK110-Grafikchip im Vollausbau verfügen.

Mit der G-Sync-Technologie möchte Nvidia ein für alle Mal die sogenannten Stuttering- und Tearing-Effekte besiegen, indem der Grafikkarte ermöglicht wird, den Refreshzeitpunkt des Monitors zu kontrollieren. Dazu ist neben einer Grafikkarte mit Kepler-Architektur noch ein kompatibler Bildschirm von Nöten. Laut jüngsten Informationen kommen hierfür vorerst nur Asus-Monitore in Frage.

Nvidia G-Sync

Wie die Kollegen von wccftech.com berichten, darf ausschließlich der taiwanische Hersteller Asus bis zum dritten Quartal 2014 G-Sync-fähige Bildschirme anbieten. Auf der ersten Präsentation von Nvidia wurden zunächst noch BenQ, Philips und ViewSonic genannt, doch diese Hersteller müssen sich anscheinend noch ein Jahr gedulden.

Der Aufpreis für das G-Sync-Modul beträgt beim Asus-Monitor, der Anfang 2014 auf den Markt kommen wird, ungefähr 100 Euro. Einige Endkunden, die bereits im Besitz einer Kepler-Grafikkarte und auf der Suche nach einem neuen Bildschirm sind, werden hier mit Sicherheit zuschlagen. Den meisten Consumern wird dies jedoch zu viel sein. Erste Verkaufszahlen werden unsere Vermutung entweder bestätigen oder wiederlegen.


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