DirectPhysics voerst nicht geplant

PhysikAnfang Mai kursierte das Gerücht, dass Microsoft eventuell zeitgleich mit der Vorstellung von Windows Vista eine neue API namens DirectPhysics auf den Markt werfen wird, um Konkurrenzprodukte wie die AGEIAs PhysX Schnittstelle aus dem Weg zu räumen. Daraus wird allem Anschein nach nun doch nichts, denn Rich Wickham, seines Zeichens Direktor für Windows Gaming Business, sagte gegenüber dem US Print-Magazin Maximum PC, dass vorerst keine eigene Schnittstelle speziell für Physik geplant sei, man sich allerdings weiter im Physik-Geschäft engagieren möchte.

Es könnte allerdings auch sein, dass eine eigene API gar nicht nötig ist, davon gehen zumindest die Kollegen von Beyond3D aus. Sie glauben, dass man erweiterte Funktionen in das kommende Direct3D 10 einbauen kann, umso gezielt die Physik zu beschleunigen. Wie sich Microsoft auch entscheiden mag, fest steht, dass der Betriebssystem Aggregator weiterhin an Beschleunigung von physikalischen Effekten arbeitet; nicht umsonst hat man spezielle Stellen ausgeschrieben. Wir hoffen und glauben fest daran, dass Microsoft sich noch dieses Jahr ausführlich zu diesem Thema äußert und Fakten auf den Tisch legt. Bis dahin bleibt uns nichts anderes übrig, als zu warten.


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