Sapphire Radeon R9 290X BF4-Edition gesichtet

AMDVor knapp zwei Wochen wurde AMDs Radeon-R-200-Serie offiziell vorgestellt. In den ersten Testberichten überzeugten die neuen Grafikkarten allerdings weniger, da es eigentlich keine Verbesserungen zu den direkten Vorgängern gibt. Dies ist nicht verwunderlich, denn es handelt sich bei der Radeon R9 280X, bei der Radeon R9 270X und bei der Radeon R7 260X um leicht abgewandelte Varianten der Radeon HD 7970 GHz-Edition, der Radeon HD 7870 sowie der Radeon HD 7790. In den nächsten Tagen werden die beiden Spitzenmodelle Radeon R9 290X und Radeon R9 290 mit dem Hawaii-Grafikprozessor erwartet.

Wie wir kürzlich berichteten, wird die BF4-Edition der Radeon R9 290X vom 25. Oktober 2013 bis zum 31. März 2014 angeboten. Das Paket enthält neben der Grafikkarte noch das Computerspiel Battlefield 4, auf das zahlreiche Anhänger bereits seit längerem gespannt warten. Eigentlich beginnt der Verkaufsstart des Titels hierzulande erst am 31. Oktober. Es ist also denkbar, dass die Käufer der Radeon R9 290X BF4-Edition bis zu sechs Tage früher in den Genuss des Spiels kommen als die regulären Battlefield-4-Käufer. Möglicherweise wird das Bundle aber erst zum Marktstart von Battlefield 4 ausgeliefert.

Sapphire Radeon R9 290X BF4-Edition

In den Weiten des Internets ist nun eine Fotografie mehrerer Verpackungen der Sapphire Radeon R9 290X BF4-Edition aufgetaucht, die höchstwahrscheinlich den regulären Inhalt beherbergen. Ein Karton ist besonders gut zu erkennen. Auf der Vorderseite wirbt der Hersteller mit dem 4.096 MiB großen Grafikspeicher, dem 512 Bit breiten Speicherinterface, der Accelerated-Parallel-Processing-Technologie (APP), der 4K-Auflösung, der Graphics-Core-Next-Architektur (GCN) und dem Eyefinity-Betrieb. Des Weiteren weist Sapphire auf High-Speed-HDMI hin. Aufgrund des beiliegenden Computerspiels muss der Käufer des Bundles mindestens 18 Jahre alt sein.

Die Radeon R9 290X verfügt über 2.816 Shader-, 176 Textur- und 64 Rastereinheiten sowie über ein 512 Bit breites Speicherinterface und einen 4.096 MiB großen Grafikspeicher. Der Grafikprozessor wird mit maximal 1.000 MHz angesteuert, während die Speichertaktfrequenz bei 2.500 MHz liegt. In ersten Benchmarks erreicht der Hawaii-Spross eine etwas bessere Performance als die aktuell schnellste Single-GPU-Grafikkarte Geforce GTX Titan.


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