Intel Broadwell nun doch für Desktop-PCs?

IntelZuletzt veröffentlichte der Prozessorhersteller Intel die Ivy-Bridge-E-Prozessoren für den High-End-Sockel LGA 2011. Leistungstechnisch überzeugen die neuen Produkte eher nicht, dafür weisen sie erhebliche Verbesserungen in puncto Stromverbrauch auf. Wegen der unattraktiven Preisgestaltung sind die Ableger der neuen Generation allerdings kaum zu empfehlen. Viel interessanter sind hingegen die aktuellen Performance-CPUs der Haswell-Mikroarchitektur, die bereits im Juni offiziell vorgestellt wurden. Die Modelle punkten gerade in Computerspielen gegen höher getaktete Ivy-Bridge-Prozessoren.

Intel Desktop-Roadmap 2014

Eine neue Desktop-Roadmap, die auf der Internetseite vr-zone.com präsentiert wurde, zeigt sowohl Haswell-E als auch Broadwell-K für Ende 2014. Dementsprechend werden die High-End-Varianten der aktuellen Haswell-Prozessoren in ungefähr einem Jahr erscheinen. Dies stellt allerdings keine Überraschung dar, denn davon gehen wir bereits seit längerem aus. Bislang sollten die Produkte auf Broadwell-Basis jedoch nicht für den Desktop-Bereich, sondern ausschließlich für den Notebook-Bereich erscheinen. Das jüngste Schaubild belegt an dieser Stelle jedoch das Gegenteil.

In der Roadmap ist eindeutig von Broadwell-K die Rede. Das Kürzel "K" steht bei Intel-CPUs in der Regel für einen nach oben offenen Multiplikator, über den lediglich die teureren Modelle wie zum Beispiel der Core i7-4770K oder der Core i5-4670K verfügen. Es ist also gut möglich, dass Broadwell ausschließlich in teuren K-Prozessoren eingesetzt wird. Die schwächeren Produkte werden aller Voraussicht nach weiterhin Haswell-basiert daherkommen.


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