AMD erwirtschaftet einen geringen Gewinn

AMDZuletzt veröffentlichte der Prozessorhersteller AMD die Radeon-R-200-Serie, die allerdings noch nicht vollständig ist. Die beiden Spitzenmodelle Radeon R9 290X und Radeon R9 290 werden erst in den nächsten Tagen das Licht der Öffentlichkeit erblicken. In den Weiten des Internets sind bereits einige Benchmarks der Hawaii-Grafikkarten aufgetaucht, die recht vielversprechende Ergebnisse liefern. Ob die neue Generation das finanziell angeschlagene Unternehmen retten wird, steht zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch in den Sternen. Nichtsdestotrotz vermeldete AMD am gestrigen Donnerstag durchaus positiv ausfallende Quartalszahlen für das dritte Jahresviertel 2013.

Der Prozessorhersteller erzielte einen Umsatz von 1,461 Milliarden US-Dollar und einen Gewinn von 48 Millionen US-Dollar. Im gleichen Vorjahreszeitraum setzte AMD noch 1,269 Milliarden US-Dollar um und verbuchte einen Verlust von 157 Millionen US-Dollar. Im zweiten Quartal 2013 generierte das Unternehmen einen Umsatz von 1,161 Milliarden US-Dollar und musste einen Verlust von 74 Millionen US-Dollar hinnehmen. Dementsprechend sind die neuen Zahlen äußerst positiv zu bewerten.

.Q3 2012Q4 2012Q1 2013Q2 2013Q3 2013
Umsatz1.269 Mio. $1.155 Mio. $1.088 Mio. $1.161 Mio. $1.461 Mio. $
Gewinn-157 Mio. $-473 Mio. $-146 Mio. $-74 Mio. $48 Mio. $

Der Hauptgrund für das gute Ergebnis ist die Grafiksparte, deren Umsatz von 342 auf 671 Millionen US-Dollar anstieg. Dies entspricht einer Steigerung von ungefähr 96 Prozent. Dieser Anstieg ist allerdings nicht auf die Verkäufe von Desktop- und Notebook-Grafiklösungen, sondern auf die Verträge mit Microsoft und Sony zurückzuführen. Sowohl die Xbox One als auch die Playstation 4 verwenden eine Grafikeinheit von AMD. Dies rentiert sich mittlerweile für das Unternehmen aus Sunnyvale.

Der Umsatz der Prozessorsparte ist allerdings um knapp 15 Prozent von 927 auf 790 Millionen US-Dollar gefallen. Trotz dieses Rückgangs, der auf die sinkenden Verkaufspreise der Prozessoren zurückzuführen ist, erwirtschaftete die Sparte einen Gewinn von 22 Millionen US-Dollar. Letztendlich bleibt es spannend, denn AMD ist nach wie vor finanziell angeschlagen. Dennoch tragen die jüngsten Bemühungen des Prozessorherstellers inzwischen die ersten Früchte.


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