Catalyst 6.7 erscheinen

AMDPünktlich wie immer, hat ATI in der gestrigen Nacht das allmonatliche Treiberupdate für seine Radeon Grafikkarten veröffentlicht, welches neben den obligatorischen Bugfixes, auch einige Treiberoptimierungen enthält. Aber nicht nur an der Leistungsschraube wurde beim Catalyst 6.7 gedreht, sondern auch Feature-Technisch haben die Kanadier nachgelegt, was vor allem CrossFire-Nutzer freuen dürfte. Dank dem so genannten "Enhanced CrossFire Support" kann man den "Alternate Frame Rendering" Modus (kurz: AFR) nun endlich auch für Direct3D Anwendungen erzwingen, was sich positiv auf die Performance auswirken sollte.

Catalyst Treiberlogo

Im Gegensatz zu den beiden anderen Rendering-Verfahren - Super-Tiling und Scissor - die ebenfalls bei ATIs Multikarten-Technologie zum Einsatz kommen, rendert beim AFR-Modus ein Chip die "geraden" und der andere die "ungraden" Bilder, was im Optimum dazu führt, dass sich die maximale Füllrate verdoppelt. Zwar handelt es sich hierbei um eine rein theoretische Betrachtung, aber empirisch belegt ist, dass das Alternate Frame Rendering die beste Performance erzielt. Natürlich stellt sich nun die Frage, warum die Kanadier nicht standardmäßig auf letzteres Verfahren setzen. Der Grund hierfür liegt in der Tatsache, dass nicht alle Spiele kompatibel zum AFR sind und ATI bei Komplikationen nicht als "Sündenbock" dastehen wollte. Anscheind scheint man das Problem nun soweit in den Griff bekommen zu haben, dass man für bestimmte Titel eine Gewährleistung gibt. Genaueres hierzu findet man in den Release Notes zum Treiber auf der ATi-Page.


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