Radeon R9 290X inklusive BF4 vorbestellbar

AMDDie Radeon-R-200-Serie von AMD wurde zwar bereits offiziell angekündigt, doch die ersten Modelle der neuen Generation werden frühestens am 8. Oktober über den Ladentisch wandern. Dazu zählen allerdings nicht die beiden Spitzenmodelle mit dem Hawaii-Grafikprozessor. Sowohl die Radeon R9 290X als auch die Radeon R9 290 werden wahrscheinlich erst eine Woche später das Licht der Öffentlichkeit erblicken. Dies könnte darauf zurückzuführen sein, dass die neuen Grafikkarten teilweise auf alten GPUs basieren, die bereits voll ausgereift und marktfertig sind.

Bei einem schwedischen Internethändler kann inzwischen die Radeon R9 290X inklusive Battlefield 4 für 9.999 Kronen vorbestellt werden. Unter Berücksichtigung der hiesigen Mehrwertsteuer entspricht dies einem Verkaufspreis von gut 1.100 Euro. Mit diesem Bundle, das wir bereits vorgestern in einer Newsmeldung erwähnten, möchte AMD möglichst viele Endkunden für sich gewinnen. Der Shooter erscheint hierzulande am 31. Oktober und tritt die Nachfolge des äußerst beliebten Battlefield 3 an. Der Deal mit Electronic Arts (EA) hat den Prozessorhersteller im Übrigen zwischen fünf und acht Millionen US-Dollar gekostet.

AMD Radeon R9 290X

Seltsamerweise wird das Bundle momentan ausschließlich von diesem Internethändler geführt, weswegen wir berechtigte Zweifel an der Legitimität des Angebots haben. Die Kollegen von computerbase.de haben auf Nachfrage erfahren, dass kein deutscher Großhändler, der an AMDs Never-Settle-Programm teilnimmt, etwas über diese Aktion weiß. Das Unternehmen aus Sunnyvale äußerte sich noch nicht zum Angebot aus Schweden.

Die Radeon R9 290X verfügt vermutlich über 2.816 Shader-, 176 Textur- und 44 Rastereinheiten sowie über ein 512 Bit breites Speicherinterface und einen 4.096 MiB großen Grafikspeicher. Diese Informationen sind allerdings weder offiziell noch stammen sie aus einer zuverlässigen Quelle. Der hohe Verkaufspreis des oben genannten Bundles spricht allerdings für diese starken Spezifikationen. Eigentlich hatte AMD angekündigt, dass das Unternehmen keinesfalls eine Single-GPU-Grafikkarte für mehr als 600 Euro auf den Markt bringen wird.


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