Weitere GK110-Grafikkarte kündigt sich an

NvidiaMomentan zieht die kommende Volcanic-Islands-Serie von AMD einen Großteil der Aufmerksamkeit auf sich. Immerhin wurden die neuen Grafikkarten auf einem Event offiziell angekündigt und es geistern bereits diverse Benchmarks des Flaggschiffs, namentlich Radeon R9 290X, durch das Internet. Sollten sich diese bewahrheiten, so hätte die Geforce GTX Titan einen Gegenspieler, der mindestens genauso schnell rendert. Wir berichteten außerdem über den Catalyst 13.9 sowie die Beta-Version des Catalyst 13.10, die beide bereits mit dem am 17. Oktober erscheinenden Betriebssystem Windows 8.1 kompatibel sind. Überdies erntet das Unternehmen viel Lob mit den immer besser werdenden Linux-Grafiktreibern.

Doch die Konkurrenz aus dem Hause Nvidia ruht nicht. Die Kalifornier, deren tragbare Shield-Spielekonsole zurzeit mit Lieferengpässen zu kämpfen hat, bieten mittlerweile zum Beispiel ein Free2Play-Paket für Geforce-GTX-650-Grafikkarten an. Darüber hinaus arbeitet der Prozessorhersteller aus Santa Clara an der Geforce GTX 750 Ti, die wohl in den nächsten Wochen das Licht der Öffentlichkeit erblicken wird. Dafür spricht auch, dass die Grafikkarte inzwischen in die Datenbank des Überwachungstools AIDA64 eingetragen wurde.

Nvidia Geforce GTX 780i - GPU-Z

Derweil verdichten sich die Anzeichen für eine weitere Grafikkarte mit dem GK110-Grafikprozessor. In den Weiten des Internets wurde nun ein GPU-Z-Screenshot veröffentlicht, der die sogenannte Geforce GTX 780i zeigt. Demnach besitzt die Grafikkarte 1.920 Shader-, 160 Textur- und 48 Rastereinheiten sowie ein 384 Bit breites Speicherinterface und einen 3.072 MiB großen Grafikspeicher. Die Chiptaktfrequenz der Geforce GTX 780i beträgt angeblich 1.033 MHz, während die Speichertaktfrequenz bei 3.000 MHz liegt.

Obwohl die Geforce GTX 780i über weniger Ausführungseinheiten verfügt als die handelsübliche Geforce GTX 780, sollte die kommende Grafikkarte aufgrund der höheren Taktfrequenzen etwas schneller rendern. Es ist davon auszugehen, dass Nvidia diese Grafikkarte gegen die Radeon R9 290 mit dem Hawaii-Pro-Grafikprozessor positionieren wird. An dieser Stelle könnte das Unternehmen zwar auch die Taktfrequenzen der aktuellen Geforce GTX 780 leicht anheben, doch wegen höherer Yield-Raten sollte die Geforce GTX 780i günstiger in der Produktion sein.


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