Nokia arbeitet noch an Android-Geräten

NokiaEs war für viele Nokia-Fans ein sehr trauriger Tag, als Microsoft das finnische Unternehmen übernommen hat. Der Grund hierfür lag darin, dass kurze Zeit später bekannt wurde, dass man bei Nokia tatsächlich an Android-Geräten gearbeitet hat, die sogar schon in der Test-Phase waren. Zwar wäre mit einem Release erst ab Anfang 2015 zu rechnen gewesen, da bis dahin noch ein Exklusiv-Vertrag mit Microsoft besteht, doch war die Chance da. Nun soll sich herausgestellt haben, dass Nokia immer noch an Android-Devices arbeitet.

Nokia Android



Smartphone-Hersteller Nokia soll weiterhin an Android arbeiten


Vor einigen Tagen wurde bekannt, dass der finnische Smartphone-Hersteller Nokia an ersten eigenen Android-Smartphones arbeite. Eigens dafür sollen mehrere Teams ins Leben gerufen worden sein, die an der Entwicklung von Lumia-Devices mit Googles Betriebssystem arbeiten. Nachdem der Konzern dann von Microsoft übernommen wurde, war vielen allerdings klar, dass es nun wohl vorbei ist mit dem Android-Traum.

Laut der chinesischen Webseite C-Technology, die schon für die erst Meldungen verantwortlich war, ist dem allerdings nicht so. Wie es heißt, habe man bei Nokia erst kürzlich 10.000 Prototypen beim Vertragsfertiger Foxconn bestellt. Wer diese dann erhalten hat, ist jedoch nicht bekannt. Das Device soll den Codenamen „Mountain View“ tragen und mit einem Qualcomm Snapdragon 200 8225Q laufen.

Microsoft wird Android-Entwicklung wahrscheinlich stilllegen


Bevor die Euphorie nun aber zu groß wird, sei gesagt, dass die Übernahme durch Microsoft noch nicht komplett abgeschlossen ist. Hierfür müssen die Nokia-Aktionäre im November erst noch zustimmen, was allerdings definitiv passieren wird. Spätestens dann sollte die Entwicklung von Android-Geräten wohl ein für alle Mal stillgelegt werden. Damit wäre dann auch der letzte Notnagel Nokias entfernt worden.

Fotos dieses Prototypen sind übrigens leider nicht erhältlich. Wir erwarten allerdings schon in naher Zukunft erste Aufnahmen. Spätestens, wenn die Arbeiten an dem Projekt beendet sind, werden sich Mitarbeiter finden, die alleine aus Wut Fotos an die Öffentlichkeit durchsickern lassen.


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