AIDA64: Support für Hawaii und GTX 750 Ti

GrafikkartenIn der Welt der Grafikkarten ist es in den letzten Wochen zwar nicht zu vielen Neuerungen gekommen, doch die Gerüchteküche droht überzukochend. Wir berichteten zum Beispiel davon, dass die Sea-Islands-Serie von AMD eventuell doch nicht vollständig gecancelt wurde und einige Modelle zusammen mit der Hawaii-Grafikkarte, die jedoch der Volcanic-Islands-Serie angehört, erscheinen könnten. Darüber hinaus sind wir auf den angestrebten Verkaufspreis des zukünftigen Radeon-Flaggschiffs gestoßen, der bei maximal 600 US-Dollar liegen soll und wir vermeldeten, dass ein AMD-Offizieller in einem Internetforum die 28-Nanometer-Fertigung des Hawaii-Grafikprozessors angedeutet hat.

Wir konnten auch mit Gerüchten zu Nvidias kommender Maxwell-Grafikarchitektur aufwarten, die wahrscheinlich auch noch in einer Strukturbreite von 28 Nanometern gefertigt wird. Überdies berichteten wir vom DirectX-11.2-Support der aktuellen Radeon-HD-7000-Serie, von der bevorstehenden Kooperation zwischen Nvidia und dem französischen Publisher Ubisoft sowie von der 60-FPS-Limitierung der aktuellen Notebooks mit der Optimus-Technologie. Des Weiteren hat AMD die neue Radeon-Sky-Serie, basierend auf der GCN-1.0-Grafikarchitektur, offiziell vorgestellt, deren Ableger extra für das sogenannte Cloud-Gaming optimiert sind.

AIDA64-Screenshot

Das Überwachungstool AIDA64, das zahlreichen Nutzern wohl besser unter der alten Bezeichnung Everest bekannt ist, erfreut sich nach wie vor größter Beliebtheit. Die Software bietet diverse nützliche Funktionen, wie zum Beispiel einen Systemstabilitätstest, verschiedene Benchmarks oder Temperaturanzeigen. Natürlich liest AIDA64 auch die verbaute Hard- und Software bis ins kleinste Detail aus.

Die jüngste Version des Tools unterstützt inzwischen die kommenden Volcanic-Islands-Grafikkarten, die wohl in etwa einem Monat das Licht der Öffentlichkeit erblicken werden. Am heutigen Dienstag berichteten wir bereits über die Aussagen eines AMD-Mitarbeiters, der die 28-Nanometer-Fertigung des Hawaii-Grafikprozessors bestätigte und von einer Chipfläche sprach, die etwa 30 Prozent kleiner als die der GK110-GPU ausfällt. Dementsprechend könnte das zukünftige Flaggschiff über 2.560 Shader- sowie 160 Textureinheiten verfügen.

Darüber hinaus kennt AIDA64 von nun an die Geforce GTX 750 Ti, über die wir bereits berichteten, die aber noch nicht offiziell vorgestellt wurde. Bis zum Release-Termin der Grafikkarte, die sich leistungstechnisch wohl zwischen der Geforce GTX 660 Ti und der Geforce GTX 660 einordnen wird, dauert es vermutlich auch nicht mehr allzu lange. Die kommenden Wochen werden äußerst interessant - zumindest in der Welt der Grafikkarten.


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