G.Skill zeigt DDR4-Speicher auf dem IDF 2013

RamIn den zurückliegenden Tagen konnten wir mit zahlreichen interessanten Newsmeldungen aufwarten. Wir berichteten zum Beispiel über das Computerspiel The Witcher 3: Wild Hunt, das die beiden Next-Gen-Konsolen bereits voll ausreizen soll, oder über die Beta-Version des Catalyst 13.10, die auch unter Windows 8.1 funktionstüchtig ist. Darüber hinaus vermeldeten wir, dass HDMI 2.0 4K-Auflösungen bei 60 Bildern pro Sekunde zulässt und dass Intel die Herstellung von X79-Mainboards sowie deren Support aufgegeben hat. Außerdem konnten wir mit den ersten Bildern des Produktionsumfelds der Playstation 4 aufwarten. Alleine im abgelichteten Werk sollen bis zum Marktstart über eine Millionen Spielekonsolen hergestellt werden.

Zuletzt machte G.Skill mit Gaming-Arbeitsspeicher speziell für Notebooks und diversen Ankündigungen für das diesjährige Intel Developer Forum (IDF) auf sich aufmerksam. Einerseits wollte das Unternehmen den schnellsten DDR3-Speicher der Welt präsentieren, andererseits wollten die Taiwaner erste DDR4-Module ausstellen. Bei der letztendlich vorgestellten RipjawsZ-Serie handelt es sich zwar nicht um den schnellsten DDR3-Speicher, doch die andere Ankündigung konnte G.Skill tatsächlich in die Tat umsetzen.

G.Skill DDR4-Speicher

Bei den ausgestellten DDR4-Modulen handelt es sich noch um ganz primitiven Speicher, der ohne Heatspreader oder sonstige Extras daherkommt. Auf der oben gezeigten Fotografie ist das Engineering Sample eines Moduls mit einer Taktfrequenz von 1.066,5 MHz (DDR4-2133) zu sehen. Diese Geschwindigkeit ist allerdings sehr gering für DDR4-Speicher, der normalerweise eine Taktfrequenz von 1.600 MHz (DDR4-3200) aufweist. Die Spannung des kommenden DDR-Standards liegt im Übrigen bei nur noch 1,2 Volt, weswegen entsprechender Arbeitsspeicher einen relativ kleinen Energiehunger haben sollte.

Die ersten DDR4-Speicher unterstützenden Prozessoren werden die Modelle auf Haswell-E-Basis sein, die voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2014 das Licht der Öffentlichkeit erblicken werden. Diese werden allerdings sehr teuer und kaum eine Alternative für den Normalverbraucher sein. An dieser Stelle wird wohl erst die Skylake-Mikroarchitektur Abhilfe schaffen, die in zwei Jahren den DDR4-Support auch in die unteren Preisbereiche bringt.


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