iPhone 5S & iPhone 5C: Anleger sind enttäuscht

AppleDas hat sich Apple wohl etwas anders vorgestellt, denn Anleger des US-Unternehmens sind mit der Vorstellung der beiden neuen iPhones nicht allzu sehr zufrieden. Kritikpunkte sind in den Augen der Analysten vor allem die erneut fehlenden großen Innovationen, die den Bereich der Smartphones grundlegend verändern könnten. Direkt danach werden der Fingerprintsensor und der hohe Preis des iPhone 5C genannt, geht es um Punkte, die den Usern nicht gefallen haben.

Apple Aktienkurse während der Keynote



Apple schafft es nicht mit neuen iPhones zu überzeugen


Gleich vorweg: Schon in den vergangenen Jahren waren Fans, Analysten, Experten und Nutzer von Apple mit den vorgestellten Produkten und Features nicht immer zufrieden. Dies zeigt unter anderem eine Grafik von Statista, die den Aktienverlauf der Apple-Aktie rund um die jeweiligen Keynotes veranschaulicht. Darauf zu erkennen ist ein Abwärtstrend kurz nach Vorstellung und eine Erholung des Wertpapiers wenige Tage später.

Nichtsdestotrotz muss sich das US-Unternehmen zunehmend Gedanken um seine Zukunft machen. So sind die Kunden von heute nicht mehr so schnell zufrieden zu stellen, wie noch vor einigen Jahren. Dies findet auch Telekom-Analyst Jan Dawson, der in einem Statement bereits erklärte, dass sich der iPhone-Hersteller künftig anstrengen muss.
Telekom-Analyst Jan Dawson erklärte: "Apple muss in den kommenden Monaten beweisen, dass es andere Produktlinien hat, die langsam das nachlassende Wachstum und die geringeren Margen bei iPhone und iPad wettmachen."

Preis des iPhone 5C ist zu hoch und China Mobile wurde nicht erwähnt


Weitere wichtige Kritikpunkte sind der Preis des iPhone 5C, der mit 599 Euro für das 16-GB-Modell einfach zu hoch ausgefallen ist. So liegt das Device gerade einmal 100 Euro unter der gleichen GB-Variante des iPhone 5S und 80 Euro unter der gleichen iPhone-5-Version. Zwar liegt der Preis mit einem Zweijahresvertrag nur noch bei 99 US-Dollar, doch haben Nutzer grundsätzlich etwas anderes erwartet.

Ebenfalls nicht zu missachten ist die Nicht-Erwähnung der Situation in China und Japan. Dort stehen weiterhin Verträge mit China Mobile und NTT DoCoMo aus, die nicht Bestandteil der gestrigen Keynote warten. Es liegt nun am Oktober und den iPads, sowie möglichen anderen Produkten, das Ruder noch einmal herumzureißen.


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