ATI haucht AGP-Port neues Leben ein

AMDNachdem es erst so schien, als ob der AGP-Port seinen Zenit schon längst überschritten hätte, erlebt er im Moment so etwas wie eine Renaissance, denn ganz im Gegensatz zu früheren Bekundungen, wollen sowohl ATI als auch nVidia weiterhin Chips für die "betagte" Grafikschnittstelle bringen. Zwar sollte man keine Wunder erwarten - Enthusiasten-Chips wird es weiterhin nicht geben - aber immerhin gehobene Mainstream-Karten werden ihren Weg in ältere Rechner finden. Während die Kalifornier vor kurzem erst die GeForce 7600 GS und GT AGP für den Frühherbst angekündigt haben, wollen die Kanadier nicht nachstehen und werden gegen September einen entsprechenden Ableger der Radeon X1700 (aka RV560) vorstellen. Zum RV560 ist bisher bekannt, dass dieser im fortschrittlichen 80nm Verfahren bei TSMC gefertigt wird und mit 450 MHz für den Chip und 1300 MHz für den Speicher daherkommt. Angebunden ist Letzterer an ein 128-Bit breites Speicherinterface. Damit nicht genug soll der Chip über 8 Pixelpipelines und 24 Pixel-Shader Einheiten verfügen, womit er die 7600 GT aus dem Hause nVidia (jeweils 12 Pipelines und Shader-Einehiten) deutlich in die Schranken weisen sollte.

Wir sind gespannt, ob sich dieses Gerücht auch wirklich in die Tat umsetzen wird. Wünschenswert wäre es allemal, da es trotz des PCI-Express Hypes in den letzten beiden Jahren noch zahlreiche User von AGP-Systemen gab, die nur brennend darauf warten, ihrer alten "Klappermühle" noch einmal neues Leben einzuhauchen.


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