Optimus-Notebooks besitzen 60-FPS-Limit

NvidiaDer US-amerikanische Grafikspezialist Nvidia hat vorletzten Monat die Geforce GTX 760 offiziell vorgestellt. Die Grafikkarte kann die Radeon HD 7950 Boost-Edition zwar nicht leistungstechnisch schlagen, doch dafür verbraucht das Nvidia-Produkt weniger Energie und kann mit Features wie PhysX oder 3D Vision aufwarten. Die Geforce GTX 780 sowie die Geforce GTX 770 veröffentlichte das Unternehmen aus Santa Clara bereits im Mai. Die kommende Volcanic-Islands-Serie von AMD, die wohl erst im Oktober erscheinen soll, wird voraussichtlich noch in einer Strukturbreite von 28 Nanometern gefertigt.

Zuletzt konnten wir mit zahlreichen Newsmeldungen über den Nvidia-Partner EVGA aufwarten, der neue SLI-Bridges auf den Markt bringt und zahlreiche Grafikkarten der Geforce-GTX-700-Serie mit einem Dual-BIOS ausstattet. Darüber hinaus berichteten wir erstmals über die zukünftigen Maxwell-GPUs, die wohl noch in einer Strukturbreite von 28 Nanometern gefertigt und für Anfang 2014 erwartet werden. Außerdem kooperiert Nvidia mittlerweile mit dem französischen Publisher Ubisoft, um den Endkunden auf diese Weise ein besseres Spielerlebnis zu gewährleisten.

Nvidia Optimus-Logo

Die Fachzeitschrift c't ist nun offenbar darauf gestoßen, dass Notebooks mit der sogenannten Optimus-Technologie ein FPS-Limit aufweisen, das nicht deaktiviert werden kann. Sobald ein betroffenes Gerät in einem Computerspiel 60 Bilder pro Sekunde erreicht, kann die Bildrate nicht weiter nach oben wandern. Wirklich schlimm ist dieser Umstand allerdings nicht, da die Spielbarkeit der meisten Computerspiele nicht allzu sehr darunter leidet. Einige wenige Titel benötigen jedoch eine noch höhere Framerate für eine perfekte Spielbarkeit - an dieser Stelle limitieren die Optimus-Notebooks leider. Dementsprechend können wir diesen Eingriff in die Einstellungsfreiheit des Endkunden nicht gut heißen.

Bei der Optimus-Technologie handelt es sich um eine Möglichkeit Energie einzusparen, die von Nvidia entwickelt wurde. Dabei wird die Prozessorgrafikeinheit unter Windows benutzt, während die dedizierte Grafikkarte in Computerspielen dazugeschaltet wird. So kann die Akku-Laufzeit eines Notebooks merklich verlängert werden. Die Konkurrenten AMD und Intel haben allerdings ähnliche Technologien auf Aufgebot.


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