Lumia 820: Kooperation mit Delta Airlines

NokiaSchon lange wird darüber gesprochen, dass mehrere Unternehmen mit Fluglinien auf Technik in Sachen Unterhaltung und Bezahlung setzen wollen. Wie nun bekannt wurde, hat neben der Fluggesellschaft Quanta Airline auch Delta Airline den ersten Schritt gemacht und eine Kooperation mit dem finnischen Unternehmen Nokia gestartet. Ziel ist es, alle Flugbegleiter mit Smartphones des Unternehmens auszustatten, um Zahlungen entgegen nehmen zu können.

Nokia und Delta Airlines kooperieren in Sachen Mobile Payment


Wie jetzt bekannt wurde, hat die US-Fluggesellschaft Delta Airline 19.000+ Geräte von Nokia geordert, um damit den Sektor des Mobile Payment während des Flugs abdecken zu können. Im offiziellen Blog des finnischen Smartphone-Herstellers heißt es, dass die Fluggesellschaft mit den Geräten des Typ Lumia 820 mehr als 19.000 Flugbegleiter ausstatten wolle. Das Device soll dann für On-Board-Bezahlungen genutzt werden.

Nokia Lumia Delta Airlines



Auf dem Smartphone befindet sich von Haus aus eine Point-of-Sale-Lösung, die in Kooperation mit Microsoft, Avanade und AT&T speziell für diesen Dienst entwickelt wurde. Die Software-Lösung soll unter anderem Real-Time-Payments mit der Kreditkarte erlauben. Wer eine Rechnung haben möchte oder braucht, kann sich diese wahlweise auch via E-Mail schicken lassen. Insgesamt solle dem Kunden so eine deutlich bessere Erfahrung geboten werden.

Flugbegleiter können mit Smartphone produktiver arbeiten


Bereits vor gut einem Jahr wurde bekannt, dass Mitarbeiter mit ständigem Zugang zu technischen Geräten deutlich produktiver arbeiten, als der Rest. Aus diesem Grund sollen sich neben der speziell entwickelten Software auch Microsofts Office und Outlook auf dem Lumia 820 befinden. Durch eine ständige Verbindung während des Flugs mit den jeweiligen Servern des Unternehmens verspricht man sich eine Steigerung der Produktivität.

Wann genau auch hierzulande mit der Verwendung von technischen Hilfsmitteln, wie Smartphones oder Tablets, zu rechnen ist, kann momentan nur schlecht geschätzt werden. Allerdings, so heißt es, sollen mehrere deutsche Fluggesellschaften bereits in Verhandlungen mit größeren Unternehmen aus dem Technik-Bereich stehen.


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