G80 hat Tape-Out hinter sich gebracht

NvidiaErst jüngst berichteten wir, dass ATis kommender Next-Generation Matador, der R600, sein Tape-Out hinter sich gebracht hat und somit nach Auslotung der optimalen Taktraten in die Massenfertigung gehen wird. Gleiches soll, glaubt man den britischen Kollegen von "The Inquirer", nun auch auf den kommenden High-End Chip der Kalifornier zutreffen. Sollte es stimmen, dass beide Chips bereits ihr Tape-Out gemeistert haben, so darf man eigentlich noch auf eine weitreichende Verfügbarkeit in diesem Jahr hoffen, was angeblich auch das Ziel der beiden Hersteller sei. Durch die Verzögerung von Windows Vista ist es allerdings fraglich geworden, ob bei den zwei Chipgiganten überhaupt noch Interesse besteht einen Launch in diesem Jahr zu vollziehen. Schließlich wird Direct3D 10, womit ATi und nVidia natürlich groß die Werbetrommel rühren wollen, erst mit Windows Vista offiziellen Support finden.

Generell gehen die Kalifornier allerdings davon aus, dass sie sechs bis acht Wochen vor den Kanadiern ihr Produkt unter die Leute bringen können. Indes haben die Kollegen von "The Inquirer" abermals bestätigt, dass der G80 über kein Unified-Shader-Design verfügen wird, also weiterhin auf die seperate Trennung von Pixel- und Vertex-Shadern setzt. Ein Novum zum G80 hatten die britischen Kollegen aber dann doch noch im Gepäck. So konnten sie in Erfahrung bringen, dass das Verhältnis der Pixel- und Vertex-Einheiten sowie das der Geometrie-Einheiten, die mit Direct3D 10 erst eingeführt werden, bei zwei zu eins liegt. Im Klartext bedeutet dies, dass bei etwaigen 24 Pixel-Shadern, 12 Vertex- und Geometrieeinheiten zum Einsatz kämen.


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