iMac-Produktion von Quanta zu Pegatron

AppleApple ist immer wieder auf der Suche nach neuen Partnern in Produktion und Entwicklung, was vor allem damit zu tun hat, dass sich das US-Unternehmen vorgenommen hat in Zukunft mehr Unabhängigkeit an den Tag zu legen. Dementsprechend oft werden bestehende Zulieferer neue bewertet und gegebenenfalls gegen andere ausgetauscht. Allem Anschein nach ist dies in der iMac-Produktion nun der Fall gewesen, denn stand Quanta wird hier in Zukunft Pegatron zu großen Teilen tätig werden.

iMacs sollen in Zukunft größtenteils durch Pegatron gefertigt werden


Wie der Branchendienst DigiTimes unter Berufung auf eigene Quellen berichtet, hat Apple seine iMac-Produktion von Quanta an Pegatron weitergereicht. Damit ist selbstverständlich nicht das gesamte Produktions-Volumen gemeint, sondern nur ein Teil. Beides sind langjährige Partner und Zulieferer des US-Konzerns, die sich in der Vergangenheit vor allem durch qualitativ fehlerfreie Arbeit empfohlen haben.

Pegatron



Während Pegatron bislang eher für die Herstellung von gut einem Drittel aller iPhones und iPads zuständig war, ist Quanta für das Mac Line-Up eingeteilt. So ist der Zulieferer für die originale Design-Anfertigung (ODM) des MacBook Pro, MacBook Air und iMac zuständig. Leider hat die Partnerschaft zu Quanta mit der Auslieferung der letzten iMac-Generation etwas Schaden genommen, da es hier teilweise zu Verzögerungen kam.

„Apple wird nachweislich einige Teile der iMac-Produktion von Quanta Computer zu Pegatron Technology schieben. Einige Einzelteil-Zulieferer haben bereits bestätigt, dass wichtige Teile für die iMac-Produktion an Pegatron geliefert werden. Sowohl Quanta als auch Pegatron haben erklärt, von dieser Entwicklung nichts zu wissen und gesagt, dass Informationen in Bezug auf Kunden vertraulich behandelt werden.“

Pegatron soll Arbeiter zu Hungerlöhnen beschäftigen


Zuletzt machte Pegatron auf sich aufmerksam, als sich mehrere chinesische Arbeiter an die Öffentlichkeit gewandt haben und erklärten, dass sie zu Hungerlöhnen und unter schlechten Bedingungen arbeiten müssten. US-Unternehmen Apple wird daher in naher Zukunft vermehrt gefordert sein für klare Verhältnisse bei dem Zulieferer zu sorgen. Die Meldung, dass die iMac-Produktion nun zu Pegatron verschoben werde, kommt somit nicht gerade zu einem sehr glücklichen Zeitpunkt.


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