Kabini- und Temash-Refresh nächstes Jahr

AMDAnfang Juni hat der US-amerikanische Prozessorhersteller AMD seine neuen Richland-Prozessoren offiziell vorgestellt. Die neuen Accelerated Processing Units (APUs) bringen allerdings keine nennenswerten architektonischen Verbesserungen mit sich, weswegen das Unternehmen aus Sunnyvale unter Hochdruck an den kommenden Kaveri-Prozessoren arbeitet, deren Release-Termin sich wohl um ein Quartal nach hinten verschieben wird. Diese Prozessoren werden erstmals über Steamroller-Module und über eine GCN-basierte Grafikeinheit verfügen. Auf der diesjährigen Computex hat AMD bereits zwei funktionstüchtige Kaveri-Samples gezeigt.

AMD Kaveri

Die Jaguar-basierten Kabini- und Temash-Prozessoren hat AMD bereits im Mai veröffentlicht. Die SoC-Prozessoren sind für den Einsatz in günstigen Notebook- und Tablet-Computern geeignet und punkten vor allem mit einer relativ starken Grafikeinheit. Für das Jahr 2014 ist bereits eine Refresh-Mikroarchitektur geplant, die unter der Bezeichnung Puma+ läuft.

Die Puma+-SoCs teilen sich - ähnlich wie die aktuellen Jaguar-SoCs - in zwei Leistungsklassen auf. Die Kabini-Nachfolge werden die Beema-Prozessoren antreten, während Mullins auf Temash folgen wird. Die Prozessoren der Puma+-Mikroarchitektur werden weiterhin in einer Strukturbreite von 28 Nanometern gefertigt und sollen kaum große Veränderungen an AMDs Heterogenous System Architecture (HSA) mit sich bringen. Es ist allerdings denkbar, dass der Prozessorhersteller die integrierte Grafikeinheit verbessert.

In zwei Jahren sollen die Beema-Prozessoren von den Nolan-Prozessoren abgelöst werden. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt können wir allerdings noch nicht mit handfesten Informationen zu der zukünftigen Mikroarchitektur aufwarten. Wir halten Sie diesbezüglich aber auf dem Laufenden.


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