Battlefield 4 wird DirectX 11.1 unterstützen

Ego-ShooterIn den zurückliegenden Tagen konnten wir mit zahlreichen interessanten Newsmeldungen aufwarten. Der Chefentwickler der Playstation 4 geht zum Beispiel davon aus, dass es erst in drei Jahren Spiele geben wird, die die neue Spielekonsole vollständig auslasten können. Darüber hinaus berichteten wir, dass der Kaveri-Nachfolger Carizo im Jahr 2015 offiziell vorgestellt werden soll und dass der Branchenriese Intel bereits Mitte 2014 mit der 14-Nanometer-Massenfertigung beginnen kann. Zuletzt konnten wir vermelden, dass die Haswell-Mainboards mit dem neuen C2-Stepping nicht auf irgendeine Art und Weise gekennzeichnet sind und sich äußerlich nicht von den Hauptplatinen mit dem fehlerhaften Stepping unterscheiden.

Battlefield 4

Vor einem Monat berichteten wir, dass der Nachfolger des populären Ego-Shooters Battlefield 3, der schlicht und ergreifend unter der Bezeichnung Battlefield 4 läuft, für die Produkte des US-amerikanische Prozessorherstellers AMD optimiert wird. Zwei Tage danach konnten wir mit ersten Benchmarks einer frühen Alpha-Version des kommenden Computerspiels aufwarten, in denen allerdings die Grafikkarten des Konkurrenten Nvidia die Nase vorne hatten. Zum damaligen Zeitpunkt war eine angebliche AMD-Optimierung also noch nicht vorhanden - oder zumindest noch nicht bemerkbar.

Battlefield 4 erscheint zwar erst in drei Monaten, doch mittlerweile gibt es weitere Informationen, die vor allem bei den Besitzern einer AMD-Grafikkarte auf Zuspruch stoßen sollten. Der Technical Director John Andersson, der bei DICE für die Frostbite-Engine zuständig ist, gab in einem kurzen Beitrag im NeoGAF-Forum preis, dass das Computerspiel DirectX 11.1 unterstützen wird. Laut Andersson bietet diese API-Version diverse Eigenschaften, die für Grafik-Engines durchaus interessant sind. So soll es zum Beispiel möglich sein, den Prozessor bei diversen Aufgaben, die die Grafikkarte besser beherrscht, zu entlasten.

Die neuste DirectX-Version lässt sich zum gegenwärtigen Zeitpunkt ausschließlich mit einer 28-Nanometer-Grafikkarte von AMD in Verbindung mit den Betriebssystemen Windows 8 oder Windows 8.1 nutzen. Die aktuellen Nvidia-Grafikkarten unterstützen lediglich DirectX 11, weswegen sie unter Battlefield 4 wohl geringfügige Nachteile aufweisen werden. Dies ist natürlich kein K.O.-Kriterium, da nur die wenigsten Grafikkarten schnell genug für die höchstmögliche Detailstufe sein sollten.


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2 Kommentare

2.) Luk Luk 27.07.2013 - 09:51 Uhr
Eben, warum auch einen seriellen Prozessor von parallelen Aufgaben entlasten, die auf der für parallele Aufgaben optimierten GPU viel schneller ablaufen würden? Und ja, Konsolen sind an allem schuld. :roll:
1.) rizawi 26.07.2013 - 17:46 Uhr
roflmao, es gibt keinen Grund einen 3Ghz Quadcore zu entlasten. Der einzige Grund sind demzufolge die Konsole mit ihren windigen Prozessoren. Wüsste nicht das sonst jemand was von DX11.1 haben sollte, was kaum einen Fortschritt zu seinem Vorgänger bietet, weshalb es bei NV nach wie vor nicht verbaut wird.
Das nun BF4 damit kommt ist auch nur wieder ein Witz für PC User, denn am PC wird BF4 sich kaum von BF3 unterscheiden, ausser das es noch beknackter wird vom Gameplay her, sprich mehr wie COD.
Ich frag mich bei dem ganzen immer etwas, wie die die Effekte für die PS4 portieren...
Wenn EA bei mir Pluspunkte machen wollte, käme BF4 mit OpenGL, was seit Anbeginn überlegen ist...
Leider kann AMD damit keine Werbung machen, denn nur Nvidia unterstützt OpenGL 4.4 ...