Nvidia kündigt GK110 im Vollausbau an

NvidiaDer US-amerikanische Prozessorhersteller Nvidia hat in den zurückliegenden Monaten bereits die Geforce GTX 780, die Geforce GTX 770 und die Geforce GTX 760 offiziell vorgestellt. Die nächste Grafikkarten-Generation des Konkurrenten AMD erscheint wohl erst im Oktober, doch möglicherweise lohnt sich das lange Warten. Die kommende Volcanic-Islands-Serie könnte bereits im fortschrittlichen 20-Nanometer-Herstellungsprozess gefertigt werden. In diesem Fall hätte das Flaggschiff, das bis zu 4.096 Shadereinheiten besitzen könnte, mindestens die Performance der aktuellen Dual-GPU-Grafikkarte Radeon HD 7990 - allerdings ohne Mikroruckler und bei einer akzeptablen Leistungsaufnahme.

Nvidia Geforce GTX Titan

Nvidias schnellste Single-GPU-Grafikkarte, die unter der Bezeichnung Geforce GTX Titan läuft, wäre um Längen geschlagen. In den Weiten des Internets tauchen allerdings Gerüchte über die sogenannte Geforce GTX Titan Ultra auf. Die Grafikkarte besitzt angeblich den GK110-Grafikprozessor im Vollausbau sowie großzügige Taktfrequenzen. Dementsprechend kämen 2.880 Shader-, 240 Textur- und 48 Rastereinheiten sowie ein 384 Bit breites Speicherinterface und ein 6.144 MiB großer Grafikspeicher zu Einsatz. Die Performance der Geforce GTX Titan sollte somit locker um 15 Prozent gesteigert werden können.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt können wir allerdings nicht berichten, wie viel Wahrheit und wie viel Spekulation sich hinter der Geforce GTX Titan Ultra verbirgt. Es ist allerdings Fakt, dass Nvidia den GK110-Grafikprozessor demnächst im Vollausbau bringen wird. Wie die Kollegen von Computerbase.de vermelden, hat das Unternehmen aus Santa Clara mittlerweile die Quadro K6000 angekündigt. Die professionelle Grafikkarte verfügt über die volle Anzahl an Ausführungseinheiten und kommt vermutlich mit einem 900 MHz hohen Chiptakt und einer TDP von zirka 225 Watt daher. Die Quadro K6000 ist darüber hinaus mit einem 12.288 MiB großen Grafikspeicher bestückt und besitzt eine Rechenleistung von 5.184 GFLOPs.

Einer Radeon HD 9970, die auch unter der Bezeichnung Radeon R9-1000 laufen könnte, wäre die gehandelte Geforce GTX Titan Ultra dennoch unterlegen, wenn die Volcanic-Islands-Grafikkarte bereits in einer Strukturbreite von 20 Nanometern gefertigt werden würde. Wird das kommende Radeon-Flaggschiff allerdings noch in einer Strukturbreite von 28 Nanometern gefertigt, und davon gehen wir momentan aus, sollte die Geforce GTX Titan Ultra deutlich schneller arbeiten.


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1 Kommentar

1.) rizawi 23.07.2013 - 22:48 Uhr
Iwie is NV mit dem GK110 grad ziemlich am Lowrider fahrn oder täuscht das :P ? AMD is ziemlich unter Druck und eig. haben die fast nur die wahl lange zu gammeln oder auf die Schnelle was halb fertiges zu releasen, während NV erst ma gemütlich den GK110 ausfährt :D . Dabei ist auch schon klar wie Klossbrühe das NV währenddessen nicht schläft, aber um mal auf Poker zu kommen, ist deren Hand grad nicht schlecht :D ...
Müsste AMD schon mal einen royal flush bringen um sich selbst noch zu retten, die CPUs die sie grad bringen sind jedenfalls auch nicht der Brüller abseits des Mobilemarktes...