Playstation 4 erst in drei Jahren gefordert

SonyMicrosoft und Sony haben ihre neuen Spielekonsolen zwar bereits der Öffentlichkeit präsentiert und die Endkunden können die Produkte bereits vorbestellen, doch sowohl die Xbox One als auch die Playstation 4 werden erst in einigen Monaten ausgeliefert. Erstere soll nun sogar mit etwas leistungsstärkeren Komponenten daherkommen als ursprünglich geplant. Ein Grund für diese Maßnahme könnten die wesentlich vielversprechenderen Spezifikationen der Playstation 4 sein. Für Mark Cerny, Chefentwickler der neuen Sony-Spielekonsole, ist diese sogar noch flexibler als ein Desktop-Computer.

Sony Playstation 4

Inzwischen hat sich Mark Cerny erneut zu Wort gemeldet. In einem Interview gibt der Chefentwickler der Playstation 4 preis, dass angeblich erst in drei Jahren Spiele erscheinen werden, die auf dem Leistungsniveau der neuen Sony-Spielekonsole liegen. Die Playstation 4 soll demnach selbst bei aktuellen Spielen, die sogar einen High-End-Computer ins Schwitzen bringen, nicht vollständig ausgelastet sein. Angesichts der technischen Spezifikationen halten wir diese Aussage für sehr gewagt. Es ist allerdings eine Tatsache, dass ein Computer seine theoretische Performance in der Regel schlechter in die Praxis umsetzen kann als eine Spielekonsole.

Die Playstation 4 besitzt einen Jaguar-basierten Achtkern-Prozessor von AMD, der mit einer Taktfrequenz von 2,0 GHz daherkommt. Bei der eingesetzten Grafikkarte handelt es sich um ein GCN-basiertes Modell, das der Radeon HD 7870 sehr ähnlich ist und wohl auch ungefähr dich gleiche Leistung abliefert. Darüber hinaus verfügt die neue Sony-Spielekonsole über einen 8.192 MiB großen Arbeitsspeicher.

Im Vergleich zu der Playstation 3, kommen uns die Spezifikationen des Nachfolgers wie ein Quantensprung vor. Doch die theoretische Performance der Playstation 4 würde lediglich für einen Computer des Performance-Bereichs ausreichen. Aktuelle High-End-PCs sind teilweise doppelt so schnell, weswegen wir nicht davon ausgehen, dass die Sony-Spielekonsole alle modernen Titel ohne Einbußen flüssig darstellen kann.


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5 Kommentare

5.) VinD 22.07.2013 - 12:37 Uhr
Ich weiß schon, dass der Begriff in der Fachwelt nicht benutzt wird. Dennoch finde ich es Sinn entstellend, denn er bedeutet immer noch zweierlei ... Zustandsänderung vs. außerordentlicher Fortschritt.
Besser wäre wohl: deutliche Verbesserung oder deutlicher Fortschritt statt "Quantensprung"
4.) KodeX 22.07.2013 - 12:23 Uhr
@ VinD:

Du darfst Sprache nicht mit Mathematik/Physik verwechseln. Die Definition für die Redensart "ein Quantensprung sein" lautet:

"ein großer Fortschritt, eine sprunghafte Verbesserung, ein starker Anstieg, eine einschneidende und grundlegende Veränderung sein"
3.) VinD 22.07.2013 - 11:51 Uhr
"ein Quantensprung" ist ein seeeeehr kleiner "Sprung". Wäre also eher ein geringer Performanceanstieg von PS3 zu PS4 ;)
2.) WilliWuff 22.07.2013 - 11:33 Uhr
Meine Güte...als Chefentwickler sollte er lieber seiner Aufgabe nachgehen für die er eigentlich vorgesehen ist. Blubberblasen machen sollte er lieber Kindern überlassen...
1.) rizawi 21.07.2013 - 23:37 Uhr
das Problem ist das PCs die Effizienzdefizite die weit nicht mehr so hoch ausfallen wie vor Jahren in sauber gecodeten Engines, mit mehr Power wieder wett machen. Es gibt jetzt schon Spiele die eine PS4 killen und ich schaff das auch mit einem 10 Jahre alten. Alles eine Frage der Laufparameter und nur weil Sony Softwaretechnologie aus den 80ern verbaut müssen das ja nicht alle so machen. Aber wenn man ehrlich ist, ist was der Hafenkasper da betreibt doch eh nur Marketinggeschwafel, Ahnung hat der jedenfalls keine von der Materie ansonsten lügt er das sich die Balken biegen. Wär er verwandschaft von Pinoccio wär seine Nase schon bei der Flexibilitätsgeschichte am Mars vorbei geschossen...