Auch Microsofts Gewinn geht zurück

MicrosoftIn den zurückliegenden Tagen konnten wir mit zahlreichen interessanten Newsmeldungen aufwarten. Wir berichteten zum Beispiel von der Neuauflage des Grand-Kama-Cross-Kühlers von Scythe, der schlicht und ergreifend unter der Bezeichnung Grand Kama Cross 2 läuft. Darüber hinaus vermeldeten wir, dass AMD sechs weitere Computerspiele in das Gaming-Evolved-Programm aufgenommen hat. Einige dieser Titel könnten durchaus den Weg in das beliebte Never-Settle-Reloaded-Spielebundle finden. Überdies sind wir in den Weiten des Internets auf den wahrscheinlichen Ivy-Bridge-EP-Starttermin gestoßen. Die kommenden High-End-Prozessoren sollen demnach am 4. September das Licht der Öffentlichkeit erblicken.

Wir berichteten allerdings auch von den Quartalszahlen der beiden Prozessorhersteller Intel und AMD. Ersteres Unternehmen hat zwar einen Gewinn von 2,000 Milliarden US-Dollar gemacht, doch im gleichen Zeitraum des Vorjahres waren es noch 2,827 Milliarden US-Dollar. AMD musste einen Verlust von 74 Millionen US-Dollar hinnehmen. Im zweiten Quartal 2012 konnte das Unternehmen aus Sunnyvale noch einen Gewinn von 37 Millionen US-Dollar erwirtschaften. Die Analysten rechnen jedoch mit einer Umsatzexplosion in den kommenden Jahresvierteln, da AMD vielversprechende Verträge mit Microsoft und Sony abgeschlossen hat.

.Q4 2012Q1 2013Q2 2013Q3 2013Q4 2013
Umsatz18,059 Mrd. $16,008 Mrd. $21,456 Mrd. $20,489 Mrd. $19,896 Mrd. $
Gewinn-0,492 Mrd. $4,470 Mrd. $6,377 Mrd. $6,055 Mrd. $4,970 Mrd. $

Nun hat auch der Branchenriese Microsoft seine Zahlen für das vierte Geschäftsquartal 2013 veröffentlicht. Es muss beachtet werden, dass das Geschäftsjahr dem tatsächlichen Kalenderjahr ziemlich genau sechs Monate voraus ist. Das Unternehmen aus Redmond setzte in diesem Zeitraum 19,896 Milliarden US-Dollar um und verbuchte einen Gewinn von 4,970 Milliarden US-Dollar. In den beiden vorherigen Quartalen erwirtschaftete Microsoft noch einen Umsatz von mehr als 20,000 Milliarden US-Dollar sowie einen Gewinn von mehr als 6,000 Milliarden US-Dollar.

Im gleichen Zeitraum des Vorjahres erreichte der Branchenriese einen Umsatz von 18,059 Milliarden US-Dollar und verbuchte einen Verlust von 492 Millionen US-Dollar. Dieser Verlust wurde allerdings maßgeblich von der Übernahme von Aquantive beeinflusst, die Microsoft 6,200 Milliarden US-Dollar kostete. Wird diese nicht berücksichtigt, so konnte Microsoft im vierten Geschäftsquartal 2012 einen Gewinn von 5,708 Milliarden US-Dollar erwirtschaften.

Der gesunkene Umsatz und der damit verbundene geringere Gewinn sind hauptsächlich auf den schwachen PC-Markt zurückzuführen. Vergangene Woche konnten wir diesbezüglich mit konkreten Zahlen aufwarten. Laut den Analysten von Gartner und der International Data Corporation (IDC) ist der Markt für Desktop-Computer im zurückliegenden Jahr um ungefähr elf Prozent zurückgegangen. Das geringere Interesse an herkömmlichen Computern ist natürlich auf den Smartphone- und Tablet-Markt zurückzuführen, in dem Microsoft noch nicht richtig fußfassen konnte.


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1 Kommentar

1.) rizawi 20.07.2013 - 17:30 Uhr
tja, seit windows 8 rät jeder Pro davon ab sich nen neuen Fertig PC / Laptop zu kaufen mit Windows 8, ich würd sagen die sind schuld an dem Trend :D ...
Ansonsten geht das doch schon seit Jahren, Leute sind der Meinung sie könnten ihren Desktop mit was anderem ersetzen. Auch wenn die aktuellen mobilen Geräte den Anschein länger wahren als es ein Billiglaptop kann, ein Gerät mit Android oder iOS ist noch limitierter und im Grunde werden beide auch noch immer schlechter.
Windows sollte mal ein OS bringen was sich darauf konzentriert wieder massenkompatibel und frei verwendbar zu sein. Den BS von Google und Apple kopieren mit iwelchen Appmärkten ist so dumm das es Verluste einfährt...