Zahlreiche Sandy-Bridge-CPUs laufen aus

IntelDer Prozessorhersteller Intel hat Anfang Juni seine neue Haswell-Mikroarchitektur für Desktop- und Mobile-Computer offiziell vorgestellt. Drei Tage später veröffentlichte der Branchenriese zahlreiche Haswell-Prozessoren für Ultrabooks und dennoch bringt Intel weiterhin Produkte auf Ivy-Bridge-Basis auf den Markt. Darüber hinaus stellte das Unternehmen zehn neue Mittelklasse- und Einsteiger-CPUs vor, die alle noch auf der Ivy-Bridge-Mikroarchitektur basieren. Doch auch die kommenden High-End-Produkte von Intel werden noch nicht auf Haswell basieren. Vor einigen Wochen konnten wir mit einer Intel-Roadmap aufwarten, die bestätigte, dass die Ivy-Bridge-E-Prozessoren im dritten Quartal 2013 erscheinen werden.

Intel Lifecycle-Roadmap

Inzwischen ist in den Weiten des Internets eine Lifecycle-Roadmap von Intel aufgetaucht, in der zahlreiche Sandy-Bridge- und auch einige Ivy-Bridge-Prozessoren mit "End-of-Life" (EOL) versehen sind. Davon betroffen sind 39 Prozessoren, für die nach der offiziellen Haswell-Vorstellung kein Platz mehr in Intels Produktpalette ist. Den Core i3-2105 ließ das Unternehmen aus Santa Clara bereits im vierten Quartal 2012 auslaufen, während es der Core i7-2700K, der Core i7-2600K, der Core i7-2600S, der Core i5-3450 sowie diverse Core-i5-Prozessoren der Sandy-Bridge-Generation und der Celeron G440 noch bis zum ersten Quartal 2013 schafften. Im zweiten Quartal 2013 wurde lediglich der Core i5-3450S eingestellt.

Im aktuellen Jahresviertel trifft es den Core i5-2390T, den Core i3-2130, den Core i3-2125, den Core i3-2120T, den Core i3-2102, den Core i3-2100 sowie mehrere Pentium- und Celeron-Modelle. Im vierten Quartal 2013 stehen vorerst keine Einstellungen zu Buche. Es bleibt allerdings abzuwarten, ob sich dieser Umstand auch bewahrheitet. Immerhin hat Intel ein regelrechtes Überangebot an Prozessoren, die kaum auseinanderzuhalten sind.


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1 Kommentar

1.) Crimson II 12.07.2013 - 11:17 Uhr
Verstehe eh nicht weshalb Intel nicht prinzipiell nach der Vorstellung der jeweiligen Nachfolger die Vorgänger innerhalb eines halben Jahres auslaufen lässt.
Genug Zeit für die OEM zu reagieren und die Privaten kaufen dann eh schon die neuen CPU.

Da man bei Intel und der Namensstruktur eh nicht mehr durchblickt ohne ein Datenblatt zu sichten, könnte man so wenigstens ein wenig Licht ins Dunkle bringen.