Kommende ARM-Generation mit 3,0 GHz

ProzessorenIn den letzten Tagen konnten wir mit zahlreichen interessanten Newsmeldungen aufwarten. In den Weiten des Internets sind zum Beispiel erste Benchmarks eines echten FX-9590 aufgetaucht und außerdem berichteten wir über den möglichen Release-Zeitraum der Radeon HD 9970. Am gestrigen Dienstag tauchte überdies eine Intel-Roadmap auf, die sich ausschließlich mit den kommenden BGA-Prozessoren der Silvermont-Mikroarchitektur befasst. In diesem Preis- und Leistungsbereich hat Intel jedoch starke Konkurrenz. Die Jaguar-basierten Kabini- und Temash-Prozessoren von AMD sind gerade in puncto Grafikleistung weit voraus.

TSMC Wafer

Doch in diesen Regionen tummeln sich nicht nur x86-Prozessoren. Die ARM-Prozessoren haben in den letzten Jahren massiv auf die herkömmlichen Mikroarchitekturen aufgeholt und dieser Trend wird sich weiterhin fortsetzen. Die gut informierten Kollegen von Fudzilla.com berichten, dass die bevorstehende 20-Nanomter-Fertigung einen Leistungssprung von 30 Prozent und eine um 25 Prozent geringere Leistungsaufnahme mit sich bringt. Da die Transistordichte vom Sprung von einer Strukturbreite von 28 Nanometern auf eine Strukturbreite von 20 Nanometern um 90 Prozent steigt, verkleinert sich außerdem die Chipfläche.

Aktuell takten die schnellsten ARM-Prozessoren mit einer Taktfrequenz von 2,3 GHz. Ein 30-prozentiger Leistungssprung wäre ziemlich genau mit einer Taktfrequenz von 3,0 GHz zu erreichen. Es ist allerdings auch denkbar, dass die Transistoranzahl angehoben wird, doch der Weg über die Taktfrequenz erscheint uns aus Kostengründen realistischer.
Die Umstellung auf die 20-Nanometer-Fertigung soll Ende 2013 vollzogen sein. Die x86-Prozessorhersteller rasten allerdings nicht, denn bereits Ende 2014 sollen sowohl Intel als auch Globalfoundries die 14-Nanometer-Fertigung beherrschen.


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